Von news.de-Redakteur Ullrich Kroemer - 09.07.2013, 11.21 Uhr

Neu beim BVB: Dortmunds 40-Millionen-Kicker im Vergleich

40 Millionen für No-Name-Kicker? Der BVB hat ordentlich in die international noch weitgehend unbekannten Spieler Mkhitaryan und Aubameyang investiert. News.de stellt Ihnen die beiden millionenschweren Neuzugänge beim BVB vor.

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Spieler und Fans von Borussia Dortmund müssen kreativ sein dieser Tage. Grund: Dortmunds neue Hoffnungsträger Henrikh Mkhitaryan und Pierre-Emerick Aubameyang tragen so lange und für die Ruhrpott-Zunge unaussprechliche Namen, dass witzige Abkürzungen Pflicht sind.

Bild hat schonmal vorgearbeitet und nennt den Armenier «Mücke» und seinen Kollegen aus Frankreich «Spiderman». In seiner Heimat wird Mkhitaryan übrigens «Heno» genannt.

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News.de testet die 40 Millionen teure neue BVB-Offensive im Direktvergleich.

Bilanz

27,5-Millionen-Euro-Mann Henrikh Mkhitaryan - Dortmunds teuerster Transfer der Vereinsgeschichte - hat bisher in 192 Spielen als Profi 79 Tore geschossen und 43 Torvorlagen gegeben. Allein 25 Tore und 10 Torvorlagen fabrizierte der 24-Jährige in der vergangenen Saison in der ukrainischen Premier Liga für Schachtjor Donezk.

Rechtsfuß Aubameyang erzielte in seinen 202 Spielen als Profi insgesamt 62 Tore (38 Vorlagen). Die vergangene Spielzeit war mit 19 Toren und 14 Vorlagen für AS Saint-Etienne die beste des gabunesischen Nationalspielers. Damit war der 13 Millionen teure Stürmer zweitbester Torschütze in Frankreichs Ligue 1 - nur Zlatan Ibrahimovic war besser.

Berater

Der beidfüßige Armenier Mkhitaryan wird von dem international einflussreichen Spielervermittler Carmine «Mino» Raiola beraten, der auch Zlatan Ibrahimovic und Mario Balotelli unter Vertrag hat. In der Branche gilt der in den Niederlanden aufgewachsene Süditaliener, der einst in der Pizzeria seines Vaters die ersten Deals abschloss, als einer, der schon mal mit dubiosen Mitteln arbeitet. Aufpassen, BVB!

«Spiderman» Aubameyang wird von der Agentur firsteleven ISM vertreten, die ihren Sitz in Gladbeck hat. Chef der Agentur ist Franjo Vranjkovic. Er hat unter anderem Eden Hazard und Demba Ba (beide FC Chelsea) sowie Yaya Touré (Manchester City) unter Vertrag.

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Privat

Mkhitaryan ist ein Sprachtalent. So soll der armenische Nationalspieler neben seiner Landessprache fließend Englisch, Französisch, Portugiesisch und Russisch sprechen. Kurz nach seiner Geburt zogen seine Eltern nach Frankreich, wo Vater Gamlet als Profi spielte. Als der mit nur 33 Jahren an einem Hirntumor stirbt, geht die Familie zurück in Mkhitaryans Geburtsstadt Erewan. Dort absolviert er für Pyunik Erewan die ersten Profispiele und wechselt 2009 nach Donezk.

Aubameyang, der dem Brasilianer Neymar ziemlich ähnlich sieht, präsentierte sich den BVB-Fans als extravaganter Spieler: Irokesen-Schnitt, neongelbe Schuhe, weißer Ferrari 458 und ein grüner Aston Martin sowie Edelsteine an den Fußballschuhen. Beim Torjubel setzte der Lewandowski-Konkurrent schon mal eine Spiderman-Maske auf.

Doch Jürgen Klopp hat keine Angst, dass der neue Offensiv-Allrounder zu extravagant ist. Am Rande des Testspiels gegen den 1. FC Magdeburg sagte der BVB-Coach, der Neue mache bislang einen «sehr ruhigen Eindruck». Beim Torjubel dürfe Aubameyang allerdings gern häufig explodieren: Der Topscorer jubelt wie Miroslav Klose mit einem Salto. «Ich hoffe, er macht so viele Saltos, dass wir es kaum noch sehen können», sagt Jürgen Klopp.

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zij/news.de

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