Uhr

Massive Preiserhöhungen bei Strom und Gas: Mit diesen Tipps sparen Sie bares Geld

Für die Verbraucher in Deutschland heißt es derzeit, den Energieverbrauch zurückschrauben, wo es nur geht. Dadurch lässt sich am Ende nicht nur Geld sparen, sondern man tut gleichzeitig noch etwas für die Umwelt. Wir zeigen, wie es geht.

Mit unseren Tipps zum Thema Energiesparen tut man nicht nur seinem Geldbeutel etwas Gutes. © Pexels.com, Rodolfo Clix Bild: © Pexels.com, Rodolfo Clix

Deshalb ist das Sparen von Energie so wichtig

Wir nutzen immer mehr Energie. Stattdessen sollten wir eigentlich versuchen sie einzusparen, weil wir viel zu abhängig von ihr sind. Das können wir beispielsweise an der aktuellen Situation erkennen. Viel zu sehr verlassen wir uns auf günstige Energie und leiden darunter, wenn sie teuer wird. Sparen wir Energie, machen wir uns ein stückweit unabhängiger.
Gleichzeitig sparen wir Geld beim Einsparen von Energie, das wir dann anderer Stelle sinnvoller einsetzen oder sparen können. Außerdem wird es uns die Umwelt ebenfalls danken, wenn wir unseren Verbrauch reduzieren.

Überblick über den Energieverbrauch verschaffen

Zunächst sollten wir uns vor Augen führen, wie viel Energie wir individuell verbrauchen. Wer seinen Energieverbrauch genau kennt, was wie und wofür er spart. Mit dem sogenannten Energiesparkonto lässt sich ganz leicht ein Überblick über den gesamten Verbrauch verschaffen.

Es kann in diesem Zusammenhang auch sinnvoll sein, einen Stromzähler zwischen einzelne Geräte zu schalten, um deren genauen Stromverbrauch festzustellen. Ist der genaue Verbrauch bekannt, lässt es sich leichter sparen.

Energiesparende Geräte nutzen

Steht eine Neuanschaffung im Haushalt an, beispielsweise in Form einer neuen Waschmaschine, eines Herds oder eines Kühlschranks, sollten Sie sich auf energiesparende Geräte verlassen. Anders als noch vor einigen Monaten oder Jahren wurden die einzelnen Energiesparklassen in der EU reformiert. Die Mehrfach-A-Klassen fallen wegen und zählen nun zu B oder C, damit noch Luft nach oben ist.

Allerdings lässt sich auch im kleineren Rahmen Energie sparen. Das Thema Beleuchtung spielt hier eine besondere Rolle. Halogenlampen oder andere Leuchtmittel sollten durch stromsparende LED-Birnen oder LED-Einbaustrahler ersetzt werden.

Durch den Wechsel von Halogen zu LED kann man direkt bis zu 90 Prozent der Energiekosten einsparen. Außerdem sind die Einbaustrahler deutlich nachhaltiger in ihrer Haltbarkeit. Sie sind halten nämlich bis zu 50.000 Stunden.

Strom ausschalten

Selbst wenn die Elektrogeräte weniger Strom fressen, sollten sie immer dann ausgeschaltet werden, wenn sie nicht genutzt werden. Das gilt insbesondere beim Licht. Wer ein Zimmer länger als fünf Minuten verlässt sollte das Licht und andere Elektrogeräte ausschalten.

Wenn Geräte über Nacht ausgeschaltet werden sollen, kann eine Zeitschaltuhr zwischen Stecker und Steckdose sinnvoll sein, die es automatisch macht. So muss man nicht einmal mehr daran denken.

Stromtarife vergleichen

Um zu hohe Preise zu umgehen, kann es helfen, regelmäßig Stromtarife miteinander zu vergleichen und nach Möglichkeit zu wechseln. Insbesondere Ökostromtarife sind mittlerweile nicht mehr teurer als herkömmliche Angebote. Der Vorteil dabei ist jedoch, dass die Stromherstellung die Umwelt viel weniger belastet, da erneuerbare Energien hierfür komplett oder teilweise genutzt werden.

Temperatur im Kühlschrank leicht erhöhen

In vielen deutschen Haushalten sind die Kühlschränke nicht richtig eingestellt. Sie kühlen oft viel zu stark. Eine Temperatur von 7 Grad ist bereits meist ausreichend, um Lebensmittel richtig zu kühlen, damit sie lange frisch bleiben.

Ist der Kühlschrank dann noch richtig aufgeräumt, lassen sich ebenfalls ein paar Euro pro Jahr an Energiekosten einsparen. Bis zu 5 Euro pro Jahr sind möglich. Gleichzeitig werden etwa 9 Kilogramm CO2 weniger ausgestoßen.

Bye, bye Standby

Am Fernseher, der Stereoanlage oder dem Blu-ray-Player – meist leuchtet selbst nach dem Ausschalten noch ein kleines Licht. Das bedeutet, dass das Gerät nicht wirklich aus ist, sondern es sich im Standby-Modus befindet. Sollte das Gerät keinen richtigen Ein-und Ausschalter haben, sollte es vom Strom gekappt werden. Am einfachsten geht das mit einer Steckerleiste, die über einen Schalter verfügt.

Sparpotenzial in der Küche

Hier steht der Großteil an Elektrogroßgeräten eines Haushalts. Deshalb gilt es hier noch einmal besonders auf das Sparen von Energie zu achten. Hier gibt es vielerlei Möglichkeiten:

  • Kochen mit Deckel: Wer mit Deckel kocht, kocht schneller, egal ob Wasser oder Soßen. Zudem sollte der Topf auf das Kochfeld passen. So lassen sich bis zu 27 Euro pro Jahr einsparen. Wer Wasser mit dem Wasserkocher vor dem eigentlichen Kochen erhitzt, kann noch zusätzlich Geld sparen.
  • Wasch- und Spülmaschine richtig füllen: Es muss sich lohnen. Halbleere Spül- oder Waschmaschinen verschwenden nicht nur Wasser sondern auch Energie.
  • Umluft statt Ober- und Unterhitze: Beim Backen im Umluft-Modus kann die Temperatur des Ofens niedriger gewählt werden. Das spart natürlich Energie. Ein weiterer Vorteil der Umluftfunktion: Es können mehrere Ebenen im Ofen gleichzeitig genutzt werden.

Fazit

Es ist gar nicht so schwer im Alltag Energie einzusparen, besonders mit unseren Tipps. Der Vorteil dabei ist jedoch nicht nur, dass man dadurch Geld spart, sondern auch noch der Umwelt etwas Gutes tut.

lic/news.de