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Hautpflege bei Maskenpflicht: Pickel durch Mundschutz! So beugen Sie Hautreizungen vor

Durch das Tragen einer Mund-Nasen-Maske wird die Haut im Gesicht in Corona-Zeiten besonders beansprucht. Eine richtige Pflege ist daher besonders wichtig. Darauf sollten Sie achten, um Reizungen und Pickeln vorzubeugen.

Durch das Tragen eines Mundschutzes wird die Haut darunter extrem belastet. Bild: AdobeStock / sutichak

Gerade im Herbst und Winter ist unsere Haut sowieso schon gereizt: Heizungsluft, Kälte und Trockenheit machen sie nämlich spröde und rissig. Durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird die Haut im Gesicht in diesem Jahr zusätzlich besonders stark beansprucht. Das feuchte Klima unter der Maske bietet beste Voraussetzungen für Hautunreinheiten und kleine Pickelchen. Nicht selten reagiert die Haut außerdem gereizt und mit Rötungen. Die richtige Gesichtspflege ist daher besonders wichtig. Aber wie sieht die aus?

Gesichtspflege trotz Maskenpflicht: So pflegen Sie Ihre Haut unter der Mund-Nasen-Maske

Die richtige Hautpflege beginnt mit immer mit dem Reinigen. "Es ist empfehlenswert, die Haut zunächst mit einem milden Reinigungsprodukt, beispielsweise einer Waschemulsion oder einem Waschgel, zu säubern und danach mit einem Gesichtswasser zu klären", sagt Ricarda Zill, Kosmetik-Expertin im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel.

Durch die Reinigung werden Verschmutzungen, Make-up und abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Das Gesichtswasser entfernt letzte Schmutzpartikel, neutralisiert den pH-Wert der Haut und bereitet sie auf die Pflege vor. Ein Tipp der Expertin: Einige Reinigungsprodukte wirken antibakteriell - das kann Pickelchen zusätzlich vorbeugen.

Feuchtigkeitspflege für die Gesichtshaut

Vor dem Zu-Bett-Gehen sollte man dann eine reichhaltige Nachtcreme auftragen. Dabei rät Zill darauf zu achten, dass die Creme feuchtigkeitsintensiv ist und nicht zu viel Fett enthält. Denn: "Zu viel Fett auf der Haut könnte die Poren zusätzlich verstopfen."

Wer sich besonders intensiv um seine Haut kümmern möchte, kann eine Gesichtsmaske auftragen. Die gibt es in Tuchform oder als Paste. So oder so gilt: Wirkstoffe wie Hamamelis, Rosenextrakt oder Aloe Vera wirken erfrischend, haben eine leicht kühlende Wirkung und spenden Feuchtigkeit.

Pickel durch Mundschutz? So verhindern Sie unreine Haut und Ausschlag

Kleine Pickel bekommt man in der Regel leicht in den Griff. Hier lohnt sich ein Griff zum Peeling-Fläschchen. Die Faustregel dabei lautet: Je öliger die Haut, desto öfter darf ein Peeling verwendet werden - und zwar bis zu dreimal pro Woche. Bei trockener Haut sollte dagegen nur einmal pro Woche ein Peeling angewendet werden.

Intensivere Pflege braucht jetzt Problemhaut, beispielsweise bei Menschen, die unter Akne leiden. Akuten Entzündungen kann man mit einem desinfizierenden und adstringierenden Gesichtswasser bekämpfen. "Sowohl Wattepads und Gesichtswasser gibt es von vielen Herstellern im praktischen Miniformat für unterwegs", weiß Zill.

Mund-Nasen-Bedeckung mehrmals täglich wechseln

Die Kosmetik-Expertin rät außerdem dazu, den Mund-Nasen-Schutz mehrmals am Tag zu wechseln. Denn unter der Maske herrscht ein für Bakterien optimales Milieu, und Entzündungen können durch langes Tragen derselben Maske zusätzlich verstärkt werden. Außerdem ist es wichtig, dass Sie die Maske nach dem Tragen gründlich reinigen.

Bienenwachs, Sheabutter und Co. gegen rissige Mundschutz-Lippen

Auch die Lippen werden unter der Maske schnell rissig und spröde. Sie besitzen weder Schweiß- noch Talgdrüsen und können nicht mit Fett oder Feuchtigkeit versorgt werden. Daher muss man auch hier kräftig eincremen. "Lippenpflege mit Bienenwachs, Sheabutter und Ölen von Jojoba, Mandel oder Avocado hilft", erklärt Zill. Ein Zucker-Peeling sorge "für super zarte, geschmeidige und gepflegte Lippen. Ganz besonders, wenn danach etwas Honig aufgetragen wird." Der spende Feuchtigkeit und wirke leicht antiseptisch. Die Herausforderung dabei sei, "den Honig mindestens 10 Minuten auf den Lippen wirken lassen."

bua/news.de/dpa