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Von news.de-Redakteurin Jana Koopmann - 16.07.2017, 08.01 Uhr

Rechtsirrtümer: DARUM können Sie sich mit Urlaubsbildern strafbar machen

Wer kennt es nicht: Urlaub mit Freunden am Strand, schnell das Handy gezückt, Foto gemacht und online geteilt. Doch Vorsicht mit der Wahl der Motive, denn nicht alle Urlaubserinnerungen sind erlaubt.

Urlaubsfotos sind nicht nur dauerhafte Erinnerungen, manchmal auch ein Fall für den Richter. Bild: Fotolia / lassedesignen

Im Urlaub sammelt man doch die schönsten Erinnerungen und kann davon die nächsten Monate zehren, bis es auf die nächste große Reise geht. Heutzutage sind Fotos schnell gemacht und vor allem über Facebook, Instagram und Co. verbreitet. Der digitalen Fotografie und den sozialen Medien sei Dank. Jedoch kann das auch ganz schnell zu einem teuren Spaß werden.

Teure Urlaubsfotos? Meist gilt: Fotografiert wie gesehen

Doch keine Angst, nicht mit jedem Foto müssen Sie mit einer saftigen Geldstrafe rechnen, im Gegenteil, die meisten Urlaubsregionen freuen sich doch tatsächlich, wenn man den dortigen Trip auch lobend erwähnt. Das ist doch immer noch die beste und preiswerteste Werbung für die Tourismusregion. In den meisten Urlaubsländern gilt: Was gesehen wird, darf fotografiert werden. Es ist die sogenannte Panoramafreiheit.

Urheberrechtsverletzungen bei Urlaubsbildern

Doch von der Panoramafreiheit ausgenommen sind künstliche Installationen und Kunstwerke. Beispielsweise ist die nächtliche Illumination des Pariser Eifelturms rechtlich geschützt. Sie darf zwar fotografiert werden für das private Fotoalbum, aber eine Verbreitung im Internet kann teuer werden. Auch Drohnenfotos dürfen nicht online geteilt werden, da unter Umständen darauf Dinge zu erkennen sind, die den Rechtsvorschriften unterliegen.

Trotz Verbot fotografiert: Das erwartet mich

Auch in Museen gibt es oftmals spezielle Fotovorschriften. Manche Ausstellungsstücke dürfen nicht fotografiert werden. Auch ein Selfie setzt die Vorschrift nicht außer Kraft. Sollte die Anweisung missachtet werden, kann das Museum sein Hausrecht durchsetzen. Die Kamera oder das Handy dürfen von den Verantwortlichen gecheckt werden, aber die Speicherkarte darf nicht eingezogen werden.

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