12.08.2016, 12.20 Uhr

Auswärtiges Amt informiert: Nach Bombenanschlägen! Aktuelle Sicherheitshinweise für Thailand

Die Situation für Urlauber in Thailand wird immer gefährlicher, nachdem mehrere Sprengsätze am Geburtstag von Thailands Königin Sirikit detoniert sind. Ziel der koordinierten Anschläge waren Touristenhochburgen. Das Auswärtige Amt erhöht die Reisewarnungen.

Nach den jüngsten Bombenanschlägen in Thailand hat das Auswärtige Amt die Reisewarnungen aktualisiert. Bild: dpa

Nach den jüngsten Bombenanschlägen in Thailand, unter anderem im Bade-Ort Hua Hin, hat das Auswärtige Amt der Sprecherin zufolge auch die Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand angepasst und rät Reisenden zu äußerster Vorsicht.

Auswärtiges Amt rät zu "äußerster Vorsicht" in Thailand

In der Nacht auf den 12. August 2016 kam es in Hua Hin, Phuket, Krabi, Trang und Surat Thani sowie weiteren Orten und Provinzen im Süden Thailands zu Bomben- und Brandanschlägen. Dabei gab es Tote und Verletzte. Weitere Anschläge können nicht ausgeschlossen werden. Das Auswärtige Amt rät daher zu äußerster Vorsicht. Reisenden in Thailand wird empfohlen, öffentliche Plätze und Menschenansammlungen zu meiden, die Medien aufmerksam zu verfolgen und den Anordnungen der örtlichen Sicherheitskräfte und Behörden unbedingt Folge zu leisten.

Sicherheitshinweise für Reisen nach Thailand

Grundsätzlich hat sich nach dem Militärputsch im Mai 2014 die Sicherheitslage in Thailand stabilisiert. Das öffentliche Leben verläuft weitgehend normal. Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind allerdings, nach wie vor, erheblich eingeschränkt. Es wird daher empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden, da gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften nicht auszuschließen sind.

Am Abend des 17. August 2015 kam es in Bangkok an der auch bei Touristen beliebten Rajaprasong-Kreuzung, nahe des sogenannten Erawan Shrine, zu einem Bombenanschlag, dessen Hintergründe immer noch nicht vollständig aufgeklärt sind. Es gab zahlreiche Todesopfer und Verletzte. Weitere Anschläge, auch in anderen Urlaubsgebieten, können nicht ausgeschlossen werden. Reisenden wird daher empfohlen, besonders vorsichtig zu sein und auch die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

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