15.07.2016, 11.21 Uhr

Nach Terror: Reisewarnung für Frankreich: Auswärtiges Amt gibt ernste Anweisungen für Reisende

Aufgrund des schweren Terror-Anschlags im französischen Nizza herrscht in Frankreich erhöhtes Sicherheitsrisiko. Reisende sollten daher dringend den Anweisungen der Sicherheitsbehörden Folge leisten, warnt das Auswärtige Amt.

Das Auswärtige Amt warnt: In Frankreich herrscht nach den erneuten Anschlägen von Nizza ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Bild: dpa

Auf Grund des schweren Anschlags, der sich am Donnerstagabend (14.07.2016) im französischen Nizza ereignete, fordern die Behörden des Landes die Bewohner auf, zu Hause zu bleiben. Wie das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite bekannt gab, wird dringend dazu geraten, den Anweisungen der französischen Sicherheitskräfte Folge zu leisten.

Reisewarnung aktuell: Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen in Frankreich

Schon seit den Anschlägen vom 13. November 2015 herrschen in Frankreich erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. Vor allem im Reiseverkehr ist mit Verzögerungen zu rechnen. Auf Bahnhöfen, Flughäfen, in Zügen und in U-Bahnen gibt es verstärkte Kontrollen von Personen und Gepäck.

Islamistischer Terror in Europa
London, Madrid, Paris, Nizza
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Landesspezifische Sicherheitshinweise nach Terror in Nizza 2016

Auch an Orten, wo sich große Menschenmengen aufhalten, sei besondere Vorsicht geboten. Um stets über die aktuelle Lageentwicklung informiert zu sein, informieren Sie sich regelmäßig über die regionalen TV- oder Radio-Sender. Auch hat das französische Innenministerium die Terror-Alarm-APP "SAIP" kostenlos zur Verfügung gestellt. Die App, die in französischer und englischer Sprache angeboten wird, warnt vor sicherheitsrelevanten Ereignissen.

Auswärtiges Amt: Tragen von Ausweispapieren ist Pflicht

Ebenfalls ist es wichtig, dass Reisende stets einen gültigen Personalausweis mit sich tragen. In Frankreich herrscht Ausweispflicht. Für Notfälle sollten Kopien von wichtigen Papieren und Listen wichtiger Telefonnummern jederzeit zugänglich aufbewahrt werden, schreibt das Auswärtige Amt.

Zur Begegnung von terroristischen Bedrohungen gilt in Frankreich der Plan "Vigipirate", der je nach Bedrohungslage verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorsieht. Gemäß Vigipirate gilt für die Regionen Île de France/Paris und die angrenzende Picardie ein erhöhtes Schutzniveau, warnt das Auswärtige Amt.

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sba/sam/news.de

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