Von news.de-Volontär Dominik Liebsch - 12.06.2016, 08.00 Uhr

Trotz Zuwanderung: Deutsche Auswanderer: Lebensweltliche Gründe und persönliche Motive

Das Glück in der Ferne suchen jedes Jahr immer mehr Deutsche. Bild: Bernd Kubisch/dpa

Ärzte und Wissenschaftler: In Deutschland überrepräsentiert?

Bei den Hochqualifizierten führt die SVR-Studie als mutmaßliche Gründe für eine Abwanderung an, dass Akademiker und Führungskräfte in Deutschland jeweils stark überrepräsentiert seien. Allerdings liefert die Studie keine Hinweise darauf, dass "Hochqualifizierte in großem Umfang dauerhaft ins Ausland 'abfließen'". Lediglich ein Drittel habe vor, dauerhaft im Ausland zu bleiben, 41 Prozent gingen von einer Rückkehr aus.

Motive für eine Auswanderung: Arbeit, Karriere, Liebe

Laut Statistischem Bundesamt zieht es die Deutschen am häufigsten in andere Länder Europas. Beliebt sind Österreich und Großbritannien. Am beliebtesten ist die Schweiz: 2014 zogen 21.000 Bundesbürger in das angrenzende Land um. Jeden Zehnten zog es aber auch in die USA.

Bezüglich der Motive für eine Auswanderung spielt natürlich das Geld eine Rolle, ein neuer Job an einem anderen Unternehmensstandort in einer globalisierten Welt, der einem vom Chef angeboten wird und größere Karrierechancen bietet. Aber auch die Liebe kann ein Beweggrund für einen Fortgang sein: Durch das Internet und die sozialen Netzwerke lernen sich Menschen aus verschiedenen Ländern heutzutage viel einfacher kennen und lieben.

FOTOS: Konny Reimann Ein Nordlicht in Texas
zurück Weiter Konny Reimann (Foto) Foto: VOX/Dagmar Vetter Kamera

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lid/zij/news.de

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