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Von news.de-Redakteurin Andrea Schartner - 28.01.2014, 10.13 Uhr

Geheimnisse der Lust: Das törnt Frauen wirklich an!

Kerzenschein und Komplimente? Frauen ticken nicht so, wie Männer es sich erhoffen. Die Lust der Frau ist nicht kompliziert, aber ganz anders als die Herren der Schöpfung bislang vermutet haben. Um Traumprinzen und tolle Bodys geht es ihnen gar nicht. Das macht Frauen wirklich an!

Nackte Dröhnung - das Gemälde der der New Yorker Künstlerin Joan Semmel zeigt Frau in voller Üppigkeit. Bild: dpa

Dumme Sprüche wie diese gehören sowieso in die Tonne: «Gott hängt zwischen meinen Beinen.» oder «Kannst du schwimmen? Darf ich dich ins Becken stoßen?» gehen gar nicht! Derartige Lächerlichkeiten kühlt die Lust der Frauen auf Eisestemperaturen herunter. Schäferstündchen adé! Aber das ist den Herren der Schöpfung wahrscheinlich auch längst klar geworden.

Umfragen untermauern, dass Frauen auf selbstbewusste Männer stehen. Doch Männer unterschätzen umgekehrt das Selbstbewusstsein der Frauen. Jahrhundertelang galten sie als bindungswillige, kleine Püppchen, die je nach Lage auf den Retter oder den Traumprinzen hofften, der sie dann alsbald mit Schmuck und Geschmeide überhäufen und in den Hafen der Ehe führen sollte.

FOTOS: Happiness-Studien Was glücklich macht

Frische Bettwäsche - gähn!

Frische Bettwäsche oder ein dicker Geldgewinn des Partners schüren angeblich das Feuer in den deutschen Schlafzimmern – so lesen wir's zumindest in den Medien. Wie unschuldig klingt da doch die Lust!

Aber wenn Frauen wollen, können sie anders! Das zumindest sagt der amerikanischen Star-Autor Daniel Bergner in seinem Buch «Die versteckte Lust der Frauen» (Albrecht Knaus Verlag, 13. Januar 2014). In Deutschland wird das Buch als Forschungsbericht deklariert, in den USA ist es eine «Abenteuerreise in die Welt der weiblichen Begierde». Bergner zeichnet durch eine Mischung aus Berichten der Sexualforschung, Interviews mit Wissenschaftlern und Erfahrungsberichten von Frauen ein völlig neues Bild der weiblichen Lust.

Er schreibt beispielsweise: «Das weibliche Verlangen in seinem ganzen Ausmaß und seiner Gewalt ist eine unterschätzte, nicht entfesselte Kraft – selbst heute noch, in einer Zeit, in der Sex so allgegenwärtig und ohne Tabus zu sein scheint.» Bergner stellt darin konventionelle Rollenmuster infrage, Frauen, so die These, seien bezüglich ihres Lustempfindens kulturell gebremst, im Grund aber nicht treuer als Männer.

Frauen sind egoistisch

Was Frauen also wirklich wollen? Prinzessin spielen jedenfalls nicht. Denn von einer Annahme müssen sich die Herren der Schöpfung Bergners These nach sowieso befreien: ES GEHT DEN DAMEN NICHT UM SIE! Oder zumindest nur indirekt. Denn Frauen sind narzistisch. Nicht der tolle Body, der knackige Hintern oder das smarte Strahlen turnen die Damen an. Nein! Frauen finden es heiß, wenn sie sehen, dass der Mann ihretwegen Lust empfindet. Das mag egoistisch klingen, ist aber so.

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