Uhr

Prinz Charles: "Lächerlich" und "gelangweilt"! Queen-Sohn nach Rede im Netz attackiert

Zum ersten Mal hielt Prinz Charles für Queen Elizabeth II. die Rede zur Eröffnung des Parlaments im House of Lords. Viele Nutzer in den sozialen Medien bejubelten den Thronfolger nicht nur. Er musste sich viel Häme und Spott anhören.

Prinz Charles wurde nach seiner Rede im Parlament auf Twitter verspottet. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Dan Kitwood

Prinz Charles hat ein neues Zeitalter für die Royals eingeleitet. Am Dienstag hat der britische Thronfolger erstmals die Regierungserklärung im Parlament in London verlesen. Denn die Königin nahm auf Anraten ihrer Ärzte nicht teil. Mit der "Queen's Speech" - oder in diesem Fall "Prince's Speech" wird traditionell eine neue Sitzungsperiode von Unter- und Oberhaus eingeläutet. Die Zeremonie wird mit großem Pomp begangen und zählt zu den wichtigsten konstitutionellen Aufgaben der britischen Monarchie. Doch seine Rede fand im Netz nicht nur Anklang. Einige Nutzer verspotteten den 73-Jährigen.

Prinz Charles hält Rede bei Eröffnung des Parlaments im House of Lords

Die Rede im Parlament gehört zu den wichtigsten Ereignissen für die Königin. Am 10. Mai übernahm der Prince of Wales diese ehrenvolle Aufgabe. Zusammen mit seiner Frau Herzogin Camilla und Sohn Prinz William nahm er im House of Lords Platz. Auf einem Thon las er die von der Regierung verfasste Rede vor. Die britische Königsfamilie bleibt bei politischen Fragen neutral. Es ist nur ein symbolischer Akt, dass die Regierungserklärung vom Monarchen als Staatsoberhaupt verlesen wird. Charles mied die übliche Formulierung "meine Regierung" und sprach stattdessen von "der Regierung Ihrer Majestät". In seiner Rede verkündete er 38 neue Gesetze. Darin sagte er auch, dass die Regierung die Wirtschaft stärken wird, damit sich "die Lebenshaltungskosten für Familien" beruhigen. Außerdem sollen mehr Leute in Arbeit gebracht werden, der Polizeischutz verbessert und in das Gesundheitssystem (National Health Service) investiert werden.

Twitter-Nutzer entsetzt über Prinz Charles' Rede

Einige Nutzer gefiel Prinz Charles' Rede so gar nicht. Besonders seine Aussagen zu den Lebensmittelkosten stieß einigen in den sozialen Netzwerken sauer auf. "Die Tatsache, dass Prinz Charles diese Worte sagen kann, umgeben von vergoldeten Gegenständen, neben einer Krone aus gestohlenen Juwelen, gekleidet in eine Uniform mit Medaillen, die er sich nicht verdient hat, während er eine Rede liest, die von einer verlogenen Regierung geschrieben wurde, ist das Lächerlichste, was ich je in meinem Leben gesehen habe", ätzte ein Mann gegen den erstgeborenen von Queen Elizabeth II in auf Twitter. "Während er auf seinem goldenen Thron neben einem Hut aus kostbaren Juwelen sitzt, spricht der englische Prinz Charles, geschmückt mit gefälschten Medaillen, darüber, wie seine Regierung die Lebenskostenkrise lösen wird. Währenddessen sind Tausende seiner Untertanen gezwungen, Lebensmittelbanken zu nutzen", beschwert sich ein anderer.

Für einige sah Prinz Charles regelrecht gelangweilt aus. "Ich würde gerne glauben, dass Prinz Charles das erkannt hat, als er die Rede sah, und dass er sie deshalb so schlecht gelesen hat und gelangweilt und uninteressiert wirkte. Aber ich fürchte, er ist wirklich uninteressiert", so eine Frau in einem Tweet.

Neben viel Lob für "den zukünftigen König": Royal-Fan sorgt sich um Prinz William

Doch Prinz Charles durfte sich auch über Lob freuen. "Guter Job, Mister", schrieb ein Instagram-Follower auf dem Clarence House-Account. "Er hat sich (wenig überraschend) sehr gut geschlagen, und es ist immer schön, sowohl seine geliebte Frau als auch den Sohn und Erben, der ihn stolz macht, an seiner Seite zu sehen", so ein weiterer User. Viele finden auch, dass er sich als würdiger Nachfolger für den Thron erwiesen hat. "Hallo an den zukünftigen König", begrüßt ihn ein Royal-Fan. Einige sorgten sich ein wenig um Prinz William. "Wills sieht nicht übermäßig begeistert aus. Vermisst er seine Mama", fragt sich ein Instagram-Nutzer.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Twitter, Pinterest und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos und den direkten Draht zur Redaktion.

bos/bua/news.de/dpa