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Mordfall Carol Maltesi: Zerstückelt und tiefgefroren! Porno-Star-Leiche von Fans identifiziert

Als freizügiger Pornostar verdiente Carol Maltesi ihr Geld, bis die Italienerin Anfang 2022 spurlos verschwand. Ihre Fans halfen, nach dem Fund gefrorener Leichenteile ein Kriminalrätsel aufzuklären und die 26-Jährige als Mordopfer zu identifizieren.

Das Schicksal des vermissten Porno-Sternchen Carol Maltesi ist geklärt: Die Italienerin wurde erschlagen, zerstückelt und tiefgefroren (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Parad St

Wer Carol Maltesi im Alltag begegnete, dürfte kaum geahnt haben, womit die 26-Jährige aus dem italienischen Rescaldina bei Mailand ihr Geld verdient. Die bildhübsche Italienerin war nämlich nicht nur Mama einer sechsjährigen Tochter, sondern auch ein Pornostar. Plattformen wie OnlyFans hatten die junge Mutter zu einer kleinen Berühmtheit gemacht und ihr neben Einkünften von bis zu 11.000 Euro monatlich eine treue Fangemeinde verschafft. Dass es eben jene Porno-Fans sein sollten, die das Schicksal der unter ihrem Künstlernamen Charlotte Angie auftretenden Carol Maltesi aufklären sollten, ist aktuell im britischen "Daily Star" zu lesen.

Italienisches Pornosternchen spurlos verschwunden: Fall Carol Maltesi als Rätsel für die Polizei

Anfang des Jahres, im Januar 2022, war Carol Maltesi zum letzten Mal gesehen worden, bevor sie spurlos verschwand. Aus dem Vermisstenfall wurde Monate später eine Mordermittlung: Am 19. März 2022, so ist es dem Bericht zu entnehmen, machte die Polizei im italienischen Breschia eine schreckliche Entdeckung: An einer Straße unweit von Borno wurden mehrere Müllsäcke entdeckt, die Leichenteile enthielten. Den Fundstücken war nicht nur anzusehen, dass sie menschlichen Ursprungs waren, die Leichenteile waren auch augenscheinlich tiefgefroren worden und tauten nun langsam auf. Die Polizei stand vor einem Rätsel: Wer war das Opfer der Gewalttat?

Tiefgefrorene Leichenteile am Straßenrand entdeckt: Tattoos identifizieren OnlyFans-Star als Mordopfer

Alles, was die Ermittler an Ansatzpunkten zur Verfügung hatten, waren die Leichenteile, die auf den ersten Blick nicht zu identifizieren waren. Erst als Fotos der menschlichen Körperteile im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung verbreitet wurden, kamen die Ermittlungen ins Rollen. Ein Fan der vermissten Carol Maltesi erkannte das Pornosternchen an den markanten Tattoos, die die Italienerin auf der Haut trug. Die Tätowierung eines Leoparden-Fellmusters auf dem rechten Oberschenkel sowie die in die Haut des rechten Beins gestochenen Worte "Step by Step" waren ebenso wie das Wort "Wanderlust" auf der rechten Schulter ausschlaggebend dafür, dass die vermisste 26-Jährige als Mordopfer identifiziert werden konnte.

Nachbar gesteht Hammer-Mord an Porno-Star

Kaum hatte die Polizei die Gewissheit, um wen es sich bei dem Mordopfer handelte, meldete sich der mutmaßliche Mörder der jungen Frau bei den Ermittlern. Ein Mann namens Davide Fontana gab zu, seine Nachbarin Carol Maltesi getötet zu haben. Der Blogger habe mit seiner Nachbarin eine Beziehung geführt und mit ihr Sex gehabt, doch das Tête-a-Tête endete tödlich.

In der "Daily Mail" waren weitere Einzelheiten zum Tötungsdelikt zu lesen. Demnach habe das Liebespaar ein Sexvideo drehen wollen, wofür Carol Maltesi an eine Stripperstange gefesselt worden war. Doch die Gewaltphantasien eskalierten und die SM-Praktiken, die Davide Fontana mit einem Hammer vollführte, wurden immer brutaler. Nach Schlägen auf den Kopf verlor die 26-Jährige der Aussage ihres Sexpartners zufolge das Bewusstsein, doch er schlug weiter auf die junge Frau ein. In Panik geraten, ob Carol Maltesi tot sei oder noch lebe, griff er zu einem Messer und schlitzte ihr die Kehle auf - "um sie zu erlösen, es war ein Akt der Gnade", so Fontana später.

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Fontana gestand zudem, die Leiche der 26-Jährigen zerstückelt zu haben, um ihre Identität zu verschleiern. Den Kopf des Mordopfers habe er verbrannt, bevor er die Leichenteile in einer Gefriertruhe versteckte. Um die Familie und Fans von Carol Maltesi in die Irre zu führen, habe er sich des Mobiltelefons der Ermordeten bemächtigt und im Namen von Carol Maltesi beschwichtigende Nachrichten verschickt. Inzwischen befindet sich der mutmaßliche Mörder in Polizeigewahrsam und blickt einer Anklage wegen schwerer vorsätzlicher Tötung entgegen.

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