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Marie Versini gestorben: Nach schwerer Krankheit! Winnetou-Schwester Nscho-Tschi ist tot

In ihrer Rolle als Winnetous Schwester und Häuptlingstochter Nscho-Tschi verzauberte die Französin 1963 das Publikum. Nun verstarb Marie Versini im Alter von 81 Jahren im Kreise ihrer Familie.

Als Nscho-Tschi versorgte Marie Versini Winnetous späteren Blutsbruder Old Shatterhand (Lex Barker). Bild: FilmPublicityArchive / United Archives via Getty Images

Bekannt wurde sie als Winnetous Schwester Nscho-Tschi aus den Karl-May-Verfilmungen. Nun ist die französische Schauspielerin Marie Versini am Montag im Alter von 81 Jahren nach längerer, schwerer Krankheit verstorben. In Guingamp in der Bretagne nahm ihre Familie Abschied.

Marie Versini ist tot: Winnetou-Schwester stirbt mit 81 Jahren nach schwerer Krankheit

Die traurige Nachricht wurde inzwischen auch auf der Webseite der Schauspielerin bestätigt. "Sie dankt allen ihren Fans für ihre Freundschaft und Loyalität", steht dort geschrieben - über einem Bild, welches sie in ihrer bekanntesten Rolle als amerikanische Ureinwohnerin und Häuptlingstochter zeigt.

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Laut Informationen der "Bild" stürzte Versini bereits vor zwei Jahren schwer in ihrer Pariser Wohnung. Die Folge waren mehrere Knochenbrüche sowie eine Kopfverletzung. Die Genesung schritt nur langsam voran. Gegenüber "Bild" erklärte Marie Versini damals: "Nichts ist mehr einfach. Nicht einmal das Warten darauf, dass es noch einmal besser wird."

Marie Versini: Mit "Winnetou" wurde sie zum Star des europäischen Films

Versinis Durchbruch war zweifellos "Winnetou Teil 1" aus dem Jahr 1963, als sie erstmals in das Kostüm der Nscho-Tschi überstreifte. Das Publikum liebte ihren Auftritt, der sie in ganz Europa bekannt machte. Zu Winnetou-Schauspieler Pierre Brice, der bereits 2015 im Alter von 86 Jahren verstarb, pflegte sie bis zu dessen Tod eine Freundschaft.

Erneut übernahm sie die Rolle der Häuptlingstochter in "Winnetou und sein Freund Old Firehand" (1966), und auch im dreiteiligen Fernsehfilm "Winnetou" aus dem Jahr 2016 ist Versini zu sehen - allerdings nicht als Nscho-Tschi, sie übernahm eine kleine Rolle als Dame im Zug. Nscho-Tschi war jedoch nicht ihr einziger Part in einer Karl-May-Verfilmung: In "Durchs wilde Kurdistan" aus dem Jahr 1965 wirkte sie mit. Kinder hinterlässt Marie Versini keine. Im Jahr 1974 heiratete sie den Schriftsteller Pierre Viallet, sie blieben bis zu dessen Tod 2013 ein Ehepaar.

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