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Alec Baldwin: Ermittlungen laufen! Droht dem Schauspieler jetzt der finanzielle Ruin?

Vor einer Woche starb die Kamerafrau Halyna Hutchins am Filmset, nachdem sie versehentlich von Alec Baldwin erschossen wurde. Die Ermittler haben nun neue Details bekannt geben. Muss der Hollywoodstar mit rechtlichen Konsequenzen rechnen?

Hat der tödliche Unfall am Filmset für Alec Baldwin nun Konsequenzen? Bild: picture alliance/dpa | Alec Tabak

Nachdem Todesschuss am Set des Films "Rust", bei dem Alec Baldwin eine geladene Waffe bekam und damit die Kamerafrau Halyna Hutchins (42) tötete und den Regisseur Joel Souza (48) verletzte, laufen die Ermittlungen weiter. Viele Fragen sind noch offen. Wer ist für den Vorfall verantwortlich? Drohen Alec Baldwin womöglich Konsequenzen?

Nach Tod vonHalyna Hutchins: Polizei gibt neue Details bekannt

Nach dem Todesschuss bei den Dreharbeiten in den USA finden die Ermittler deutliche Worte. "Ich denke, die Fakten sind klar - eine Waffe wurde Mr. Baldwin gereicht. Die Waffe war funktionsfähig und gab scharfe Munition ab, die Ms. Hutchins tötete und Mr. Souza verletzte", sagte Sheriff Adan Mendoza am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexico. Auch ein Mitarbeiter am Set räumte demnach Fehler bei den Sicherheitsvorkehrungen ein. Die Waffenmeisterin sagte, sie hätte vor der Mittagspause geprüft, dass keine "heiße" Munition in der Waffe war. Während der Pause seien die Waffen in einem Safe eingeschlossen gewesen.

Drohen Alec Baldwin nach dem tödlichen Schuss rechtliche Konsequenzen?

Es wurden drei Waffen sichergestellt. Zwei davon waren aus Plastik, bei der Waffe, die Alec Baldwin bekam, handelt es sich um einen 45-Colt-Revolver. Am Set stießen die Ermittler auf drei Handfeuerwaffen und etwa 500 Munitionsladungen, darunter Platzpatronen und sogenannte Dummy-Patronen, die kein Schießpulver enthalten. Doch vermutlich war auch noch "live" Munition darunter, sagte Mendoza. Weitere Labortests seien nötig, um das abschließend zu klären.

"Klar ist: Der Hollywood-Star wusste nicht, dass in der Filmwaffe versehentlich scharfe Munition statt Platzpatronen sind."Die Untersuchungen dauerten an, sagte Bezirksstaatsanwältin Mary Carmack-Altwies. Es sei zu früh, um über eine mögliche Anklage zu entscheiden, aber "alle Optionen sind auf dem Tisch", betonte die Juristin. Zu diesem Zeitpunkt sei niemand, auch nicht Baldwin, von einem möglichen Verfahren ausgeschlossen.

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Existenz in Gefahr? Wird Alec Baldwin zur Kasse gebeten?

Neben einem möglichen Prozess könnte Alec Baldwin auch zur Kasse gebeten werden, berichtet "Bild". Denn die Familie der getötetenHalyna Hutchins hat die Möglichkeit, den Schauspieler auf Schadenersatz zu verklagen. Bei einer zivilrechtlichen Klage wird es teuer, meinen US-Rechtsexperten. Sie schätzen, dass ein zweistelliger Millionenbetrag zusammen möglich sei. Ob Alec Baldwin diesen Betrag zahlen kann? Die Versicherungspolice seiner Produktionsfirma beläuft sich auf 5,2 Millionen Euro, schreibt "TMZ".

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bos/bua/news.de/dpa

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