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Prinz Charles getrennt: Nach dem Spendenskandal! SIE lassen den Thronfolger jetzt sitzen

Prinz Charles ist aktuell in einen Spendenskandal verwickelt. Das hat Folgen: Der Thronfolger musste sich jetzt von zwei hochrangigen Mitarbeitern verabschieden. Auch der Royal gerät immer mehr in die Kritik.

Zwei hochrangige Mitarbeiter von Prinz Charles Wohltätigkeitsorganisation sind zurückgetreten. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Hannah Mckay

Prinz Charles Wohltätigkeitsorganisation "Prince's Foundation" sorgt immer noch für Schlagzeilen. Angeblich sollen Zahlungen getätigt worden sein, um Zugang zum Thronfolger zu erhalten. Deshalb haben zwei hochrangige Beamte der Organisation jetzt entschieden, zurückzutreten. Darüber berichtete die "Daily Mail".

Royal-News: Mitarbeiter von Prinz Charles Wohltätigkeitsorganisation sind zurückgetreten

Der Vorsitzende der Wohltätigkeitsorganisation, Douglas Connell trat am 15. September zurück. Er sagte am Mittwoch, er sei"schockiert" über die möglichen "unseriösen Aktivitäten", die bei der Wohltätigkeitsorganisation stattfinden. Die "Prince's Foundation" bestätigte seinen Rücktritt und erklärte, sie verstehe und respektiere seine Entscheidung. Dame Sue Bruce, die stellvertretende Vorsitzende der Stiftung, hat das Amt übernommen. Auch der geschäftsführende Direktor der Stiftung, Chris Martin ist vorübergehend zurückgetreten. Bereits zuvor ist Michael Fawcett, Geschäftsfüherer der "Prince's Foundation" zurückgetreten. Er soll für einen saudischen Spender eine Auszeichnung beschafft haben.

Die Männer sind zurückgetreten, nachdem der Organisation vorgeworfen wurde, 500.000 Pfund (Anm. d. Redaktion, 585.750 Euro) von dem russischen BankierDmitry Leus angenommen zu haben, um ihm Zugang zu Prinz Charles zu gewähren. Anfang dieser Woche leitete die schottische Aufsichtsbehörde für Wohltätigkeitsorganisationen (Office of the Scottish Charity Regulator - OSCR) eine Untersuchung ein. 

Nach der Trennung! Ist Prinz Charles in den Spendenskandal verwickelt?

Auch Prinz Charles geriet in den Fokus der Anschuldigungen. Er soll sich mit den reichen Geldgebern getroffen haben. Der Sohn von Queen Elizabeth II. hat erklärt, er habe "keine Kenntnis" von den angeblichen "Bargeld-für-Ehren"-Problemen. Das bezeichnete der Royal-Autor Norman Baker als "einfach nicht glaubwürdig". "Die Hühner kommen nach Hause, um sich zu rächen. Er sollte seinen Mann stehen und Verantwortung übernehmen, anstatt sich hinter anderen zu verstecken und sie auf ihre Schwerter fallen zu lassen", ergänzte Baker. 

Es gibt keine Beweise, dass Prinz Charles von dem Angebot des russischen Bankiers wusste, das ihm angeblich von dem Vermittler William Bortrick gemacht wurde. Nachdem er im vergangenen Jahr eine sechsstellige Summe von Herrn Leus erhalten hatte, schrieb ihm der Royal einen Brief, in dem er sich "unglaublich dankbar" für die "immense Großzügigkeit" zeigte. "Ich freue mich sehr darauf, Sie zu sehen, wenn diese schreckliche Krise vorüber ist", beendete er seinen Brief. 

Diese von Leus gespendete Summe wurde aber vom Ethikkomitee der Stiftung abgelehnt, weil unklar sei, woher die Spendensumme stammt. Später wurde Leus mitgeteilt, dass das Geld an eine andere Wohltätigkeitsorganisation, Children and the Arts, gegangen sei, deren Schirmherr Charles ist. Diese Stiftung verneinte aber, die Summe erhalten zu haben. 

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bos/sig/news.de