01.07.2021, 19.14 Uhr

Prinz William und Prinz Harry: Versöhnung geplatzt?! Körpersprache-Expertin analysiert Abstands-Auftritt

Zwischen Harry und William liegt mittlerweile meist ein ganzer Ozean. Zu Ehren ihrer gemeinsamen Mutter stehen die einander entfremdeten Prinzen nun wieder einmal Seite an Seite. Ein Körpersprache-Experte analysiert den Auftritt.

Gute Miene zum bösen Spiel? Prinz William und Prinz Harry. Bild: dpa

Zwischen Harry und William klafft eine Lücke. Etwas hilflos stehen die Brüder vor dem bronzenen Abbild ihrer Mutter, nachdem das verhüllende Tuch zu Boden gefallen ist. Ihr Blick ist auf die überlebensgroße Statue von Prinzessin Diana gerichtet, die die beiden gemeinsam in Auftrag gegeben haben.

Prinz William und Prinz Harry vereint bei der Enthüllung der Diana-Statue

Keine Umarmung, nicht einmal ein Schulterklopfen, wie man es früher häufiger bei den Prinzen beobachten konnte. Zwar ist großzügiger Abstand zwischen Menschen in Corona-Zeiten nichts Unübliches - doch innerhalb der engsten Familie ist Körperkontakt in England eigentlich längst wieder erlaubt. Es bleibt der Eindruck, dass der Graben, der sich zwischen den Brüdern in den vergangenen Monaten vertieft hatte, trotz aller Professionalität nicht so einfach zu überbrücken ist.

Mit der bronzenen Skulptur, entworfen von Bildhauer Ian Rank-Broadley, wollen die Söhne ihrer Mutter ein Denkmal setzen. "Jeden Tag wünschen wir uns, dass sie noch bei uns wäre, und unsere Hoffnung ist, dass diese Statue für immer als Symbol ihres Lebens und ihres Erbes angesehen wird", erklären die Brüder in einem gemeinsamen Statement. Dass beide zu diesem Anlass mit einer Stimme sprechen, ist schon ein kleiner Schritt nach vorne. "Wir erinnern uns an ihre Liebe, ihre Stärke und ihren Charakter - Eigenschaften, die sie zu einer Kraft für das Gute in der Welt gemacht haben, die unzählige Leben zum Besseren verändert hat", schreiben die Prinzen in ihrer Würdigung.

Körpersprache-Experte analysiert den Auftritt von Prinz William und Prinz Harry

Doch was steckt wirklich hinter dem gemeinsamen Auftritt von Prinz Harry und Prinz William? Ist das alles nur schöner Schein? Im Rahmen von "GB News" hat eine Körpersprache-Expertin den Auftritt des Bruderpaares analysiert. Und für alle, die es mit den britischen Royals halten, hatteJudi James eine vorsichtig optimistische Erklärung parat. Sie habeAnzeichen für eine "Versöhnung" zwischen den Brüdern wahrnehmen können, bilanzierte sie.

Dies sei offensichtlich gewesen, als die Statue enthüllt wurde und Prinz Harry dabei "Emotionen" zeigte. "Als sie dort standen und das Tuch von der Statue abgenommen wurde und beide zum Gesicht ihrer Mutter hinaufschauten, stemmte Harry seine Hände in die Hüften", sagte Judi. "Ich denke, das war etwas, wo er vielleicht versucht hat, seine Fassung zu bewahren. Das muss ein sehr schwieriger, sehr emotionaler Moment gewesen sein.", schildert die Körpersprache-Expertin.

Was die Blicke und Bewegungen von Harry und William bedeuten

Judi James kommentierte, dass die Brüder sich einander zum Trost zuwandten, was ihre immer noch starke Bindung zueinander gezeigt haben könnte. Sie sagte weiter: "Harry drehte sich um und sah William an, und für mich bedeutete dieser Blick einen Moment der Versöhnung[...]Es war eine Art von: Das ist unsere Mutter und wir erinnern uns, wie die Dinge früher waren". Die Expertin erläutert: "Das war die ergreifendste Pose...".

Die Zeichen einer möglichen Versöhnung könnten sich bereits beim Eintreffen der beiden Brüder gezeigt haben. "Als sie richtig in Erscheinung traten, konnte man sehen, dass ihre Körpersprache begann, sich ganz natürlich zu spiegeln. Sie benutzten identische Posen und eine unterschwellige, enge Bindung.", schildert die Expertin. Extreme Anspannung habe sie jedenfalls nicht wahrnehmen können. Vielleicht klappt es ja doch mit der Versöhnung.

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rut/news.de/dpa