25.05.2021, 14.27 Uhr

Prinz Harry: Verlustangst und Selbstzerstörung! Was hat Herzogin Meghan angerichtet?

Die Zeiten, in denen Prinz Harry der Liebling der Royals war, scheinen gezählt. Der Enkel von Queen Elizabeth II. manövriert sich mit emotionalen Aussagen immer mehr ins Abseits - welche Rolle spielt dabei seine Ehefrau Meghan Markle?

Prinz Harry und Meghan Markle haben mit ihren Interview-Enthüllungen viel verbrannte Erde hinterlassen. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Dominic Lipinski

Es gab Zeiten, da flogen Prinz Harry die Herzen nur so zu - der jüngere Sohn von Prinz Charles galt stets als beliebt bei den Royals-Fans und konnte selbst nach wilden Partynächten im jungen Erwachsenenalter darauf zählen, dass ihm kleinere Ausrutscher verziehen werden. Doch das Blatt hat sich gewendet: Heute ist Prinz Harry, der sich Anfang 2020 mit seiner Ehefrau Meghan Markle vom britischen Königshaus lossagte und nun als Privatperson ein zurückgezogenes Leben in Kalifornien führt, bei der Königsfamilie und den Royalsfans gleichermaßen in Ungnade gefallen.

Prinz Harry packt aus: Enthüllungsinterviews über Royals-Vergangenheit am laufenden Band

Aufbrausende TV-Interviews wie jenes, das Prinz William und seine Ehefrau Meghan Markle mit US-Talkerin Oprah Winfrey führten und das im März 2021 der Weltöffentlichkeit im Fernsehen präsentiert wurde, hinterließen einen bitteren Nachgeschmack, beschuldigten Prinz Harry und Herzogin Meghan das Königshaus doch des Rassismus und der mangelnden Unterstützung für Herzogin Meghan. Als sei dadurch nicht schon genug Ungemach im Palast entstanden, trat Prinz Harry jüngst nach und machte seinem royalen Frust in einem Interview für die Apple-TV+-Serie "The Me You Can't See" ebenso Luft wie in einem Podcast mit US-Schauspieler Dax Shepard.

Prinz Harry zwischen Drogen, Alkohol und Panikattacken nach dem Tod von Prinzessin Diana

Die Enthüllungen, die der Enkelsohn von Queen Elizabeth II. dabei vorbrachte, fielen abermals skandalös aus: Prinz Harry sprach nicht nur über Alkohol- und Drogen-Eskapaden in seiner Jugend, sondern auch von Panikattacken im Zusammenhang mit dem Tod seiner Mutter Prinzessin Diana, die 1997 bei einem Autounfall tödlich verunglückte. Im gleichen Atemzug warf Prinz Harry seinem Vater Prinz Charles vor, er habe ihn als Kind leiden lassen. Zudem seien seine Hilfegesuche und die seiner Ehefrau Meghan Markle bei der Königsfamilie auf taube Ohren gestoßen.

Prinz Harry von Verlustangst geplagt: Wird er Meghan Markle wie Prinzessin Diana verlieren?

Seine traumatischen Erfahrungen mit dem Tod von Prinzessin Diana hätten in Prinz Harry nun akute Verlustängste wachgerufen. "Meine Mutter wurde zu Tode gehetzt, weil sie eine Beziehung zu jemandem hatte, der nicht weiß war", schilderte Prinz Harry seine Rassismus-Erfahrungen gegenüber Lady Di aufgrund ihrer Beziehung zu Dodi al-Fayed. Der ägyptische Unternehmer starb mit Prinzessin Diana im August 1997. "Und nun schauen Sie, was passiert2, schlug Prinz Harry den Bogen in die Gegenwart. "Die Geschichte wiederholt sich und sie werden nicht aufhören, bis sie tot ist", so Prinz Harry zu seiner Beziehung zu Meghan Markle. Der Gedanke, er könne eine weitere wichtige Frau in seinem Leben verlieren, sei für Prinz Harry zermürbend, schätzt Royals-Kennerin Angela Levin ein. "Es klingt, als ob sein Leben für Prinz Harry zu viel geworden ist", so die Autorin, die dem abtrünnigen Prinzen ans Herz legt, seine belehrenden, anklagenden Auftritte als Promi lieber zurückzuschrauben.

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Prinz Harry auf dem Selbstzerstörungstrip: "Prinzessin Diana würde es das Herz brechen"

Ähnlich schonungslos gingen andere Royals-Experten mit Prinz Harry ins Gericht. Paul Burrell beispielsweise, der jahrelang als Leibdiener von Prinzessin Diana im Palast tätig war und Prinz Harry seit dessen frühester Kindheit kennt, zog ein ernüchterndes Fazit. Prinz Harry sei, so schilderte es Burrell gegenüber dem britischen "Mirror", von seiner Ehefrau Meghan Markle und seinem neuen Promileben in Kalifornien regelrecht "geblendet". Einzig und allein Herzogin Meghan könne Paul Burrell zufolge den sich wiederholt öffentlich echauffierenden Prinzen in seine Schranken weisen - andernfalls befürchte der ehemalige Royals-Butler, Prinz Harry werde mit weiteren intimen Interviews noch mehr Schaden anrichten und sich letztlich selbst zerstören. "Er wird nicht heilen können, wenn er so weiter macht", so Paul Burrell. "Auf lange Sicht wird er die Lage nur verschlechtern."

Ex-Butler von Lady Di enthüllt: Das würde Prinzessin Diana über Prinz Harrys Aussagen denken

Wann Prinz Harry seinen Selbstzerstörungstrip beenden werde, mochte Paul Burrell nicht einschätzen - eines steht für den früheren Royals-Angestellten jedoch fest: "Prinzessin Diana würde das Herz brechen, wenn sie sehen könnte, wie sich die Dinge entwickelt haben." Lady Di wäre nicht nur entsetzt darüber, dass sich Prinz Harry von der Königsfamilie lossagte, sie würde der Einschätzung von Paul Burrell zufolge auch erbost darüber sein, dass ihr Sohn jetzt in aller Öffentlichkeit mit dem Königshaus abrechne. "Sie würde wollen, dass er nicht länger seine schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit wäscht, sondern ein ruhiges, zurückgezogenes Leben mit Fokus auf seine Kinder führt."

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loc/news.de

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