19.03.2021, 09.02 Uhr

Nino de Angelo: Sexorgien und Drogenmissbrauch! DIESE Skandal-Beichten schockieren

Drogenmissbrauch und Sexorgien passen eigentlich eher zum Rock'n'Roll als zum Schlager. Doch Schlagerstar Nino de Angelo weiß es besser. In seinem Buch "Gesegnet und verflucht" schildert er seine Skandale ungeschönt. Auch Florian Silbereisen und Dieter Bohlen kommen in seinen Erzählungen vor.

In seiner Autobiografie spricht Nino de Angelo über seine Drogensucht, Sexorgien und Partynächte mit berühmten Sängern. Bild: picture alliance / Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa | Hendrik Schmidt

Nino de Angelo (57) landete 1983 mit "Jenseits von Eden" einen Riesenhit. An diesen Erfolg anzuknüpfen, gelang ihm allerdings nicht. In seiner Autobiografie schildert er das Auf und Ab seines Lebens: Vom Drogenmissbrauch über Sexorgien bis hin zu verpassten Chancen lässt der Schlagerstar nichts aus.

Nino de Angelos erstes Mal Kokain mit Drafi Deutscher

Seinen ersten Drogenrausch hatte Nino de Angelo mit dem Sänger Drafi Deutscher († 60) in dem Jahr, in dem Nino seinen größten Erfolg feierte, 1983. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. "Ich hörte nur klack, klack, klack. Drafi hatte mit seiner Kreditkarte das Koks auf dem Klodeckel kleingehackt", schreibt Nino de Angelo in seinem Buch. "Er drückte mir einen Schein in die Hand: 'Komm, Junge, für dich!' Es fühlte sich wie ein Zaubertrank an."

Nino de Angelo wird süchtig nach dem "Zaubertrank" Kokain. "Ich war zum Schluss nicht mehr in der Lage, ohne Koks vor die Tür zu gehen. Sobald ich einen Klodeckel sah, juckte es mir sofort in der Nase. Ich habe 30 Jahre lang gekokst. Mindestens", gesteht er. "Die längste Pause war vielleicht ein halbes Jahr. Für mich gehörte Koks zum Alltag wie Kaffeetrinken."

Nino de Angelo feierte wilde Sexorgien: "Es war geil"

Doch nicht nur Drogen beschafften Nino de Angelo so manches High. Auch Sexorgien waren für den Schlagerstar keine Seltenheit. "Es wurde getrunken, gefeiert und vor allem gevögelt. An hübschen Frauen hat es nie gemangelt", schildert der Sänger und fügt an: "Anfangs haben sich einige Pärchen noch auf ein Zimmer verzogen, zum Schluss war es eine reine Orgie. Ich muss gestehen, es war geil."

Nino de Angelos Entzug "war die Hölle"

In den 90er-Jahren versuchte der Schlagerstar, clean zu werden. Der Entzug war alles andere als leicht. "Das war die Hölle. Meiner Seele fehlte das Koks, meinem Körper der Alkohol. Wenn ich geschnupft habe, habe ich gesoffen. Nun ließ ich beides weg und war körperlich ein Wrack."

Dieter Bohlen wollte Nino de Angelo für Modern Talking

Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn Nino im Jahr 1984 anders gehandelt hätte. Der damals noch unbekannte Dieter Bohlen war auf der Suche nach einem Sänger und fragte bei Nino an. "1984 suchte Dieter einen Sänger und wollte unbedingt mich. Ich hatte eine Kassette von ihm mit neuen Songs und warf sie ungehört aus dem Fenster meines Ferrari", schreibt Nino in seinem Buch. Eine Entscheidung, die er bereut haben könnte. "Ein paar Wochen später erschien Dieter mit Thomas Anders auf der Bühne. Das Duo nannte er 'Modern Talking'."

Party mit Florian Silbereisen auf Malle mit anschließendem HIV-Test

Im Jahr 2008 verbrachte Nino de Angelo eine wilde Partynacht mit Florian Silbereisen auf Mallorca. Mit eigenartigen Folgen. "Am nächsten Morgen hatte ich am ganzen Körper schwarze Flecken. Beim Frühstück ging ich zu Flori, zeigte ihm meine Arme", erzählt Nino. "Ich muss heute noch lachen, wie erschrocken er schaute und in seinem Dialekt gefragt hat: 'Mein Gott, hast du a Aids.'" HIV war es glücklicherweise nicht. Nino berichtet: "Ich habe wegen Florians Paranoia tatsächlich einen Aidstest gemacht, aber der war negativ. Mein Blutbild ergab, dass ich an einer Blutkrankheit leide."

Im Oktober 2020 wurde außerdem bekannt, dass Nino de Angelo an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leidet.Den heutigen Titel seines Buchs "Gesegnet und verflucht" ließ er sich 2019 auf Englisch auf seinen Händen tätowieren. Auf einer Hand steht "blessed", auf der anderen "cursed". Er erklärt: "Genau so war mein Leben".

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sig/fka/news.de

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