11.03.2021, 10.20 Uhr

Wirbel um Thai-Prinzessin Sirivannavari: Royale Desinfektionsmittel-Werbung sorgt für Ärger

Ärger für Thai-Prinzessin Sirivannavari. Die Tochter von Thai-König Rama X. sorgt mit ihrer Desinfektionsmittel-Werbung für Ärger. Von einer spendablen Krankenschwester scheint die Luxus-Prinzessin jedenfalls weit entfernt.

Die thailändische Prinzessin Sirivannavari Nariratana wirbt jetzt für Desinfektionsmittel. Bild: dpa

Sie ist jung, schön und verdammt reich: Die Rede ist von Thai-Prinzessin Sirivannavari Nariratana (34), der reichsten Prinzessin der Welt. Als erfolgreiche Designerin, Künstlerin und Reiterin hat die jüngste Tochter von Thai-König Maha Vajiralongkorn (68), genannt Rama X., eigentlich alles, was man sich vorstellen kann. Und dennoch scheint die junge Prinzessin längst noch nicht genug zu haben. Denn wenn es ums Geldverdienen geht, so kennt die 34-Jährige offenbar kein Pardon.

Thai-Prinzessin Sirivannavari wirbt jetzt für Desinfektionsmittel

Abgesehen von ihren teuren Designer-Stücken bewirbt Prinzessin Sirivannavari aktuell auch ein Corona-Desinfektionsmittel. Die "Bild" hatte zuerst über den fragwürdigen Werbe-Auftritt des Thai-Royals berichtet. Das Boulevardblatt zeigt ein Foto, auf dem sich die Prinzessin als Möchtegern-Medizinerin samt Arztkittel, Maske und Stethoskop präsentiert. Gemeinsam mit ihrem Yorkshire-Terrier "Parfüm" wirbt die Mode-Designerin für "ihr" Hände-Desinfektionsmittel.

Tochter von Thai-König soll Corona-Hand-Desinfektionsmittel mit Steuergeldern finanziert haben

Laut "Bild" soll die Prinzessin behaupten, das Mittel großzügig spenden zu wollen. Doch die Wirklichkeit soll dem Blatt zufolge ganz anders aussehen. Nicht die Prinzessin, sondern ein staatliches Krankenhaus soll das Corona-Desinfektionsmittel dem Bericht nach produziert haben. Doch es kommt noch dicker: Wie "Bild" erfahren haben will, soll sich die Prinzessin die "Entwicklungskosten" aus Steuergeldern ausbezahlen.

Thai-Royal als Möchtegern-Krankenschwester in der Kritik: Berichte über angebliche Abzocke

Da hat sich die Thai-Prinzessin offenbar gleich doppelt geschadet. Nicht nur die Tatsache, dass sie "ihr" Desinfektionsmittel gar nicht aus eigener Tasche finanziert hat, dürfte in Thailand für Zündstoff sorgen. Auch die Tatsache, dass sie sich als spendable Samariterin inszeniert, dürfte vor allem "echte" Krankenschwestern, die Tag und Nacht hart Arbeiten, um Corona-Patienten zu versorgen, übel aufstoßen lassen.

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sba/news.de

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