08.12.2020, 12.58 Uhr

Boris Becker: "Es tut weh!" Im Podcast schüttet der Tennisheld sein Herz aus

Von privaten Problemen bis hin zu finanziellen Schwierigkeiten: Das Leben von Boris Becker wird in den Boulevardmedien seit jeher breitgetreten. In seinem neuen Podcast ging der Tennisheld mit der Negativberichterstattung nun hart ins Gericht.

Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

Berichte über die finanzielle Situation von Boris Becker und die Versteigerung alter Tennisschläger und anderer Erinnerungsstücke füllten in den vergangenen Monaten immer wieder die Titelblätter der Boulevardmedien. Im Amazon-Podcast "Boris Becker - Der Fünfte Satz" (ab Dienstag, 8. Dezember, abrufbar) spricht der 53-Jährige bemerkenswert offen über die Negativschlagzeilen.

Boris Becker schüttet sein Herz aus: "Da geht es um Rufmord"

"Was mit mir gemacht wird, hat mit Pressefreiheit nichts mehr zu tun", schimpfte Becker und legte nach: "Da geht es um Rufmord und um die Beschädigung meines Namens. Bei einer falschen Story wird derjenige nicht genügend bestraft." Er fühle sich als Kunstfigur.

Zieht sich der Tennis-Star bald aus der Öffentlichkeit zurück?

Den einstigen Tennishelden beschäftige aktuell die Frage, wie er aus diesem Teufelskreis ausbrechen könne: "Ich frage mich, wie endet die Geschichte Boris Becker medial? Wie kann ich den Stecker ziehen?" Ein Datum für einen Rückzug aus der Öffentlichkeit nannte Becker zwar nicht, aber es werde "nicht erst in 25 Jahren" der Fall sein.

"Es tut weh" - Boris Becker spricht über Gefühle

Mittlerweile habe der dreifache Wimbledon-Sieger eine dicke Haut gegen negative Berichterstattung entwickelt, aber: "Es tut weh, wenn man mir ans Knie tritt, aber ich trete meistens zurück." Dennoch wolle er vermeiden, seinen Charakter zu verändern, wie Becker betonte: "Ich will Mensch bleiben, ich will nicht kalt werden, dass mir alles egal ist."

Boris Becker bereits mit 17 Jahren berühmt geworden

Seinen Anfang habe der starke mediale Fokus auf seine Person nach seinem ersten Triumph in Wimbledon im Alter von 17 Jahren genommen, erinnerte sich Boris Becker. "Ich dachte, das hört irgendwann mal auf. Dass ich mit 53 immer noch so spannend und interessant bin, das überrascht mich eigentlich." Allerdings suchte der Ex-Profi die Schuld nicht nur bei anderen, sondern räumte ein, "viel zu offen, blauäugig und nett" gewesen zu sein: "Dass ich instrumentalisiert wurde über die Jahrzehnte, habe ich erst vor fünf, sechs, sieben Jahren kapiert."

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"Boris Becker - Der Fünfte Satz" als Amazon-Podcast hören

Nach der Auftaktfolge "Wer bin ich?" erscheinen im Wochenturnus vier weitere Episoden von "Boris Becker - Der Fünfte Satz". In der nächsten Folge am 15. Dezember dreht sich das Gespräch von Boris Becker und Johannes B. Kerner um das Thema "Familie".

Dieser Inhalt wurde uns zur Verfügung gestellt von Swyrl.tv.

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sig/kns/news.de/swyrl.tv

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