Uhr

Drama um Diego Maradona: Anwalt erhebt schwere Vorwürfe! Hätte sein Tod verhindert werden können?

Hätte Diego Maradona gerettet werden können? Zwei Tage nach dem Tod der Fußball-Legende erhebt sein Anwalt nun schwere Vorwürfe gegen den Rettungsdienst. Dieser habe zu lange auf sich warten lassen. Maradonas Arzt attackiert stattdessen die Familie des Verstorbenen.

Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

Das Drama um Diego Maradona nimmt auch nach seinem Tod kein Ende. Könnte Diego Maradona noch am Leben sein? Laut seinem Anwalt Matias Morla schon. Dieser veröffentlichte jetzt bei Twitter schwere Vorwürfe gegen den zuständigen Rettungsdienst und kündigte eine vollständige Untersuchung der gesamten Umstände an.

Könnte Diego Maradona noch leben? Anwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen Rettungskräfte

Morla, der seit vielen Jahren ein enger Vertrauter Maradonas war, sprach von "krimineller Idiotie". Der Krankenwagen habe mehr als eine halbe Stunde auf sich warten lassen. "Dieser Fakt ist nicht zu übersehen und ich fordere eine genaue Untersuchung.", twitterte Morla.

Diego Maradona kämpfte schon länger mit gesundheitlichen Problemen

Maradona starb am Mittwoch im Alter von 60 Jahren nach einem Herzinfarkt in seinem Haus in Tigre. Zuvor hatte der ehemalige Fußball-Held beim Frühstück über Unwohlsein geklagt. Er habe sich daraufhin wieder ins Bett gelegt. Wenige Minuten später war er tot. Maradona war seit vielen Jahren gesundheitlich schwer angeschlagen, litt unter Herzproblemen und starkem Übergewicht. Maradona kämpfte seit den 90er-Jahren immer wieder gegen seine Alkohol- und Drogensucht an. Erst vor wenigen Tagen wurde ihm bei einer Not-OP ein Blutgerinnsel im Gehirn entfernt. Kurz darauf wurde Maradona bereits aus dem Krankenhaus entlassen.

Ex-Maradona-Arzt beschuldigt Familie! Wurde der Fußballer zu früh aus dem Krankenhaus entlassen?

Aus diesem Grund machte sein ehemaliger Arzt Alfredo Cahe im argentinischen TV hingegen Maradonas Familie schwere Vorwürfe. Er hätte nach der Gehirn-Operation im Krankenhaus bleiben sollen. Er sei - entgegen des Rates der Klinik - nach Hause geholt worden, obwohl man von den Risiken wusste. "Sie haben sich nicht richtig um ihn gekümmert.", behauptet Cahe. Seinen Aussagen zufolge hätte Maradona einen Arzt bei sich haben müssen. "Ich weiß nicht, wie lange der Arzt gebraucht hat, um mit dem Defibrillator zu kommen. Aber Diego hätte nicht an diesem Ort sein sollen, denke ich."

Während Diego Maradona am Donnerstag seine letzte Ruhe gefunden hat, droht seiner Familie nun eine regelrechte Schlammschlacht.

Lesen Sie auch: Foto-Skandal! Bestatter macht Selfie mit totem Maradona

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sba/news.de/spot on news

Themen: