18.11.2020, 17.30 Uhr

Schwangerschaft: Cheyenne Ochsenknecht: "Ich habe immer ein großes Grinsen im Gesicht"

Zeitgleich mit der Erscheinung ihres ersten Buches ließ Cheyenne Savannah Ochsenknecht die Baby-Bombe platzen. Die Tochter von Schauspieler Uwe Ochsenknecht und Mama Natascha Ochsenknecht ist schwanger.

Cheyenne Ochsenknecht ist im sechsten Monat schwanger. Bild: imago images / Future Image/spot on news

Ihr neues Buch "Wehr Dich!" (gemeinsam mit Mutter Natascha) erschien Anfang der Woche zeitgleich mit der Verkündung ihrer Schwangerschaft. Cheyenne Savannah Ochsenknecht erwartet im zarten Alter von 20 Jahren ihr erstes Kind und befindet sich bereits im sechsten Monat! Den Vater des Kindes schützt Cheyenne vor der Öffentlichkeit. Beide sind seit rund eineinhalb Jahren ein Paar und leben seit Kurzem in Graz, Österreich. Mit der Nachrichtenagentur spot on news sprach Cheyenne jetzt über ihre Schwangerschaft, eine mögliche Hochzeit und ihr neues Buch.

Sie werden bald zum ersten Mal Mutter, wie erleben Sie die Schwangerschaft? 

Das Buch "Wehr Dich!" von Cheyenne und Natascha Ochsenknecht können Sie hier bei Amazon kaufen.

Cheyenne Ochsenknecht: Es ist ein ganz großes Geschenk und ich erlebe jeden Tag Neues. Ich schaue ganz begeistert, wie mein Bäuchlein wächst, bin vor jedem Ultraschall aufgeregt. Ich habe eigentlich immer ein ganz großes Grinsen im Gesicht.

Was entgegnen Sie Kritikern, die Sie für zu jung halten, um Mutter zu werden? 

Ochsenknecht: Jeder muss selbst entscheiden, wie und wann er Kinder bekommt. Wenn es passt, passt es einfach. Bisher ist das Feedback aber sehr positiv.

Wie hat Ihre Familie auf die Baby-News reagiert? 

Ochsenknecht: Sie haben sich unglaublich gefreut. Wir sind ja sehr eng als Familie. Mit meinen Brüdern und meiner Mutter verstehe ich mich super und wir sehen uns so oft es geht, schreiben den ganzen Tag. Die sind auch alle aufgeregt.

Mit Ihrem Freund sind sie kürzlich nach Österreich gezogen. Wie haben Sie sich eingelebt? Weshalb haben Sie sich für Österreich entschieden? 

Ochsenknecht: Er kommt aus Österreich und wir wollten sehr gern etwas ins Grüne ziehen - schon bevor das Baby auf dem Weg war. Ich bin ja auch eher ländlich aufgewachsen. Hier fühlen wir uns wohl.

Folgt bald eine Hochzeit? 

Ochsenknecht: Das kann ich mir sehr gut vorstellen, aber damit lassen wir uns Zeit. Auf meiner Hochzeit möchte ich richtig feiern. Und es macht auch keinen Sinn zu heiraten, nur weil jetzt ein Baby auf dem Weg ist.

In Ihrem Buch "Wehr Dich!" schreiben Sie über Mobbing in der Schule und im Internet. Wie gehen Sie heute mit sexistischen und hasserfüllten Kommentaren um? 

Ochsenknecht: Es trifft mich immer noch sehr, wenn ich so etwas lese, aber ich bin stärker geworden, habe gelernt, damit umzugehen. Aber natürlich frage ich mich schon, welcher erwachsene Mann einem jungen Mädchen Sätze wie "dich muss man einfach mal so richtig vergewaltigen" oder "du bist so krass hässlich mit deinen Lippen" schreibt.

Sie haben bei Instagram eine Story hochgeladen, in der Sie die Hass-Kommentare zeigen, die Sie bekommen. Welche Reaktionen haben Sie darauf erhalten?

Ochsenknecht: Unglaublich viele junge Mädchen haben mir geschrieben, die sagen, sie bekommen das auch und die mich gefragt haben, wie sie reagieren sollen. Darum haben wir beschlossen, das Buch zu schreiben. 

Was raten Sie Menschen, die ähnliche Probleme haben? 

Ochsenknecht: Wehrt euch. Lasst euch das nicht gefallen. Wenn dir jemand schreibt, dass du hässlich bist, bist nicht du hässlich, sondern die Person, die so etwas schreibt.

In Ihrem Buch beschreiben Sie, dass Sie auch wegen Ihres Nachnamens und Ihren vielen Followern gemobbt wurden. Möchten Sie Ihr Kind abseits der Öffentlichkeit großziehen? 

Ochsenknecht: Mobbing hat die unterschiedlichsten Gründe. Wenn es nicht der Name ist, ist es etwas anderes. Ich habe ja als Model in Paris und Lissabon unter dem Namen Cheyenne Savannah gearbeitet. Ganz ohne Ochsenknecht. Das hat nicht viel geändert. 

Ihre Mutter, Natascha Ochsenknecht (56), war Ihnen stets eine große Stütze, wie Sie in "Wehr dich!" schreiben. Wie hat sie Ihnen geholfen? 

Ochsenknecht: Sie ist immer für mich da gewesen. Ich weiß genau, dass ich ihr alles immer erzählen kann und sie wird mich unterstützen. Diese Sicherheit gibt eine große Stärke, sich gegen äußeren Druck zu wehren.

spot on news

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