26.09.2020, 07.03 Uhr

Britisches Königshaus in Finanznöten: Leeres Konto bei den Royals! Queen Elizabeth II. macht Mega-Verlust

Die Corona-Pandemie verlangt Menschen in aller Welt gewaltige Opfer ab - sogar die Royals bleiben nicht verschont. Im britischen Königshaus schlägt sich das mit Verlusten in Millionenhöhe nieder, wie Experten vorrechnen.

Das dürfte Queen Elizabeth II. gar nicht witzig finden: Die Corona-Krise beutelt das königliche Konto gewaltig. Bild: Daniel Leal-Olivas / Ap / PA Wire / picture alliance / dpa

Die Corona-Pandemie hinterlässt auch bei der königlichen Familie in Großbritannien deutliche finanzielle Spuren. Insgesamt könnten den Royals um Queen Elizabeth II. in den kommenden drei Jahren rund 35 Millionen Pfund (umgerechnet etwa 38,2 Millionen Euro)entgehen, wie aus dem jährlichen Finanzbericht des Sovereign Court hervorgeht, der am Freitag veröffentlicht wurde. Er bezieht sich auf das Jahr bis Ende März 2020, sodass die Auswirkungen der Pandemie bislang Schätzungen sind.

Pleite-Panik bei den Royals: Corona-Krise kostet das britische Königshaus gut 38 Millionen Euro

15 Millionen Pfund könnten Schätzungen zufolge corona-bedingt innerhalb von drei Jahren ausbleiben, weil Eintrittsgelder von Besuchern im Buckingham-Palast oder Schloss Windsor fehlen. Eine Lücke von weiteren 20 Millionen Pfund könnte es bei der Renovierung des Buckingham-Palastes geben, für den innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren insgesamt 369 Millionen Pfund veranschlagt wurden.

Britische Royals verzichten auf Zuschüsse aus der Steuerkasse - und entlassen Personal

Die königliche Familie habe jedoch nicht die Absicht, die britischen Steuerzahler um weiteren Beiträge zu bitten, hieß es vom zuständigen Sprecher. Man werde eigene Maßnahmen ergreifen. So waren in den vergangenen Wochen bereits Stellenstreichungen beim Hofpersonal bekannt geworden.

Finanzbericht enthüllt: SO viel kassierten die Briten-Royals an Steuergeldern

In dem Bericht finden sich auch Informationen zum "Sovereign Grant" im zurückliegenden Geschäftsjahr. Dabei handelt es sich um eine Art Aufwandsentschädigung, die der britische Staat den Royals für ihre öffentlichen Aufgaben gewährt. Beispielsweise werden daraus Mitarbeiter bezahlt, Gebäude in Schuss gehalten und Reisen finanziert. In dem zurückliegenden Geschäftsjahr lag der Grant bei 82,4 Millionen Pfund (umgerechnet rund 90,1 Millionen Euro) und damit etwas höher als im Vorjahr.

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loc/news.de/dpa

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