24.09.2020, 11.38 Uhr

Meghan Markle kritisiert: Donald Trump lästert über Herzogin Meghan nach Wahlaufruf

US-Präsident Donald Trump zieht öffentlich über Meghan Markle her. Nachdem sie und Prinz Harry die Amerikaner dazu aufgerufen hatten, ihre Stimme bei der US-Wahl im November abzugeben, ließ Trump kein gutes Haar an den Ex-Royals.

Donald Trump ist offenbar kein Fan von Meghan Markle. Bild: dpa

US-Präsident Donald Trump und Meghan Markle werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr. Nachdem Prinz Harry und seine Frau Meghan die Amerikaner dazu aufgerufen haben, bei der US-Wahl im November ihre Stimmen abzugeben, erklärte Trump öffentlich, dass er "kein Fan von Meghan" sei. Doch dies war noch längst nicht alles, was der Präsident über Herzogin Meghan zu sagen hatte.

US-Wahlen: Meghan Markle und Prinz Harry rufen in Videobotschaft zum Wählen auf

Anlässlich der Bekanntgabe des US-Magazins "Time" der 100 einflussreichsten Personen der Welt meldeten sich die Ex-Royals in einer gemeinsamen Videobotschaft aus ihrem Garten im kalifornischen Santa Barbara zu Wort. "Time" stellte das Video am Mittwoch ins Netz. "Alle vier Jahre hören wir dasselbe, dass dies die wichtigste Wahl in unserem Leben ist", sagt Herzogin Meghan. "Aber diese ist es wirklich", betonte sie mit Blick auf die US-Präsidentschaftswahl am 3. November. Die gebürtige Amerikanerin, die als Kritikerin von US-Präsident Donald Trump gilt, hatte schon Mitte August bei dem Wahlaufruf der gemeinnützigen Organisation "When We All Vote" mitgemacht.

Donald Trump schießt öffentlich gegen Herzogin Meghan nach Wahlaufruf

Trump wurde am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus auf das Video angesprochen - ein Reporter sagte, das Paar habe "die Menschen im Wesentlichen ermutigt, für Joe Biden zu stimmen", also für Trumps Herausforderer bei der Wahl im November. Trump sagte mit Blick auf Herzogin Meghan: "Ich bin kein Fan von ihr." Er wünsche Prinz Harry "viel Glück, weil er es brauchen wird". In dem zweiminütigen Video fiel allerdings weder Trumps noch Bidens Name.

Prinz Harry darf nicht an US-Wahl teilnehmen

Prinz Harry erwähnte, dass er ohne die US-Staatsbürgerschaft nicht wählen könne und dies auch in England nie getan habe. Mitglieder des Königshauses verhalten sich normalerweise neutral, sie gehen traditionell nicht wählen. Harry mahnte, Mitgefühl füreinander zu haben und achtsam mit Informationen umzugehen. "Während wir uns dem November nähern, ist es wichtig, dass wir Hassrede, Falschinformationen und Online-Negativität zurückweisen."

So reagiert das britische Königshaus auf Prinz Harrys Wahlaufruf

Das britische Königshaus reagierte auf den Wahlappell des Paares verhalten. Harry stehe nicht länger im Dienst des Königshauses, seine Äußerungen seien persönlicher Natur, hieß es in einer Mitteilung. Harry und Meghan hatten sich Ende März vom Königshaus losgelöst. Sie lebten zunächst in Kanada und zogen dann mit Sohn Archie nach Kalifornien.

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sba/bos/news.de/dpa

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