23.09.2020, 12.15 Uhr

Meghan Markle in Royal-News: Experten sicher: Meghan ist vertrauenswürdiger als die Queen!

Experten der PSL Research University haben einen Algorithmus entwickelt, der anhand von Gesichtszügen die Vertrauenswürdigkeit von Personen bestimmt. Auch die Gesichter von Meghan Markle und der Queen wurden gescannt. Das Ergebnis dürfte überraschen.

Meghan Markles Gesichtszüge wirken laut Royal-News vertrauenswürdiger als die der Queen.  Bild: picture alliance/Martin Rickett/PA Wire/dpa

Meghan Markle sieht "vertrauenswürdiger" aus als die Queen. Forscher in Paris entwickelten einen Algorithmus, der Gesichter auf Anzeichen von Vertrauenswürdigkeit scannen sollte. Sie verglichen die Portraits von Meghan Markle mit denen von Queen ElizabethI. und Queen Elizabeth II. Auch die Gesichter von Barack Obama, Wladimir Putin, Donald Trump und Joe Biden wurden auf ihre Vertrauenswürdigkeit untersucht.

Algorithmus berechnet Vertrauenswürdigkeit anhand von Gesichtsmuskeln

Experten der PSL Research University haben einen Algorithmus entwickelt, der Gesichter in gemalten Porträts und Fotografien scannt, um die "Vertrauenswürdigkeit" der Personen anhand der Gesichtsmuskelkontraktionen zu bestimmen. Das berichtet die "Daily Mail" am Mittwoch.

Anschließend haben sie den Algorithmus über Instagram-Bilder und Kunstportraits laufen lassen.
Dabei fanden sie einen deutlichen Zusammenhang zwischen erhöhtem Lebensstandard und der Vertrauenswürdigkeit einer Person. So scannte das Team auch Bilder berühmter Gesichter aus vergangenen Jahrhunderten und verglich, wie vertrauenswürdig sie im Vergleich zu Menschen aus der Gegenwart wirken.

Ihr Portrait wurde auch auf Vertrauenswürdigkeit untersucht: Queen Elizabeth I. Bild: (c) dpa - Bildfunk

Herzogin Meghan Markle vertrauenswürdiger als Queen Elizabeth I. und Elizabeth II.

Auch Portraits der Königin Elizabeth I. (1533-1604) wurden eingescannt und beispielsweise mit Bildern von Meghan Markle verglichen. Letztere "sieht vertrauenswürdiger aus" als die Königin Elizabeth I., so die Autoren der Studie. Sie fanden heraus, dass sich mit der Verbesserung des Lebensstandards seit dem 16. Jahrhundert auch die offensichtliche Vertrauenswürdigkeit der Probanden verbessert hatte.

So wirkt laut Algorithmus Prinz Harrys Frau Meghan dreieinhalb Mal vertrauenswürdiger als Elizabeth I. Die derzeitige Queen Elizabeth II. wirkt nur eineinhalb Mal vertrauenswürdiger als ihre Namensvetterin Elizabeth I., so die Autoren.

Royal-News: Meghan Markle möchte vertrauenswürdig wirken

Der Algorithmus bewertet jedoch nicht die Vertrauenswürdigkeit an sich, sondern vielmehr die Eigenschaften und Merkmale, die die Darsteller eines Portraits in ihrem Bild darstellen wollten, erklärten die Autoren gegenüber der "Daily Mail". "Es ist möglich, dass Meghan Markle keine vertrauenswürdige Person ist, aber im Durchschnitt lässt ihr Aussehen in ihrem Porträt sie vertrauenswürdig aussehen", sagte der Autor der Studie Nicolas Baumard.

"Dies ist wahrscheinlich eine Eigenschaft, die für sie sehr wichtig ist, wahrscheinlich mehr als für Königin Elizabeth I., die in ihren Porträts nicht lächelt", sagte er gegenüber der "Daily Mail".

US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden und Donald Trump im Vergleich

Die Forscher verglichen auch Fotos der US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Joe Biden und stellten fest, dass Biden um 300 Prozent vertrauenswürdiger wirkt als Trump. Ein ähnliches Ergebnis erhielten sie, als sie den ehemaligen Präsidenten Barack Obama mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verglichen, wobei Obama glaubwürdiger erschien als Putin.

3D-Avatar von Gesicht dienten als Übungsplattform für Programm

Die Autoren der Studie erstellten einen 3D-Avatar eines Gesichts, um den Algorithmus in der ersten Phase auf verschiedenen Ebenen der Vertrauenswürdigkeit zu trainieren, anstatt echte Menschen zu verwenden, da dies ihnen die Kontrolle über die Gesichtsausdrücke und Muskeln gab.

Hoher Lebensstandard erhöht Vertrauenswürdigkeit

Zwischen den Jahren 1500 und 2000 ergaben die Untersuchungen der Porträts, dass die Motive mit jedem Jahr vertrauenswürdiger aussahen. Dies basiert auf Veränderungen der Gesichtsmuskelkontraktionen, die in den über diesen Zeitraum gemalten Porträts gezeigt werden, und ist auch mit einer Verbesserung des Lebensstandards verbunden.

Die Autoren wendeten ihren Algorithmus auf 2.277 Fotos an, die in sozialen Medien aus sechs Städten geteilt wurden. Das Team ließ den Algorithmus dann über 1.962 englische Porträts aus der Londoner National Portrait Gallery aus den Jahren 1506 bis 2016 laufen und bestätigte die Verbindung von Vertrauenswürdigkeit im Laufe der Zeit. Ähnliche Ergebnisse erhielten sie, als der Algorithmus auf 4.106 Porträts aus der "Web Gallery of Art" in 19 westeuropäischen Ländern aus den Jahren 1360 bis 1918 angewendet wurde.

Die Zunahme der Vertrauenswürdigkeit war insbesondere mit der Wirtschaftsleistung, einer niedrigeren Kriminalitätsrate und einer höheren Toleranz in der Gesellschaft verbunden, erklären die Autoren. "Die Ursprünge des Vertrauens sind unklar, auch weil Veränderungen im sozialen Vertrauen im Laufe der Zeit nur schwer quantitativ zu dokumentieren sind", erklärte das Team.

Hohes Pro-Kopf-BIP erhöht Vertrauenswürdigkeit

Baumard untersuchte mögliche Einflüsse auf den Anstieg der Vertrauenswürdigkeit im Berichtszeitraum und stellte fest, dass diese Verschiebung stärker mit einem Anstieg des Pro-Kopf-BIP verbunden war als mit einem institutionellen Wandel. "Wir haben getestet, ob ein höheres Pro-Kopf-BIP mit dem Anstieg der Vertrauenswürdigkeit von Porträts verbunden ist", schrieb das Team und fügte hinzu, dass es einen klaren Zusammenhang gibt.

Schon gelesen? Nicht wiederzuerkennen! Was ist mit Meghan Markles Mann passiert?

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sig/news.de

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