25.07.2020, 14.37 Uhr

König Carl XVI. Gustaf: Schweden-Royals in Geldnot? Darauf müssen sie jetzt verzichten

Auch Könige sind nicht vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise geschützt. Der schwedische König Carl XVI. Gustaf muss nun möglicherweise in die Tasche greifen, um Einbußen bei den Schlössern auszugleichen.

König Carl XVI. Gustaf reist in der Corona-Krise deutlich weniger. Bild: Hans Christiansson / Shutterstock.com/spot on news

Die Corona-Krise macht auch vor den Schweden-Royals nicht Halt. Wie der TV-Sender SVT berichtet, ist der Palast von Carl XVI. Gustaf (74) massiv von den Corona-bedingten Schließungen der Schlösser betroffen. Nur vier der insgesamt elf Sehenswürdigkeiten sind derzeit geöffnet. Das wirkt sich deutlich auf den Geldbeutel des Königshauses aus.

Schweden-Royals in Geldsorgen?König Carl XVI. Gustaf spart am Personal

 

Normalerweise strömen rund 10.000 Besucher pro Tag allein in den Königspalast in der Stockholmer Altstadt. Momentan seien es nur wenige hundert Menschen. Deswegen würden die Umsätze im Jahr 2020 von rund zehn Millionen auf nur ca. 2,5 Millionen Euro schrumpfen - ein Rückgang um stolze 75 Prozent.

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Der Palast verzichtete deswegen auch auf 300 Mitarbeiter, die ansonsten auf Stundenbasis in den Sommermonaten für die Royals arbeiten. Ein Sprecher machte indes klar, dass dies Auswirkungen auf die Pflege und den Erhalt des kulturellen Erbes habe. Zwar bekomme man aus Steuermitteln ebenso Gelder, jedoch würden rund 80 Prozent der Finanzen aus den Eintrittsgeldern der Touristen stammen. In Schweden wird historisch streng zwischen zwei unterschiedlichen königlichen Etats unterschieden.

Hofstaat vs. Schlossstaat: Finanzausgleich soll Lücke schließen

Zum einen gibt es einen Hofstaat, der die Finanzierung der königlichen Familie zur Aufgabe hat. Auf der anderen Seite existiert der Schlossstaat, der sich um die Erhaltung des Kulturguts kümmert. Auf Seiten der königlichen Familie seien aktuell jedoch Überschüsse vorhanden, auch weil wegen der Corona-Krise Reisen und Veranstaltungen abgesagt wurden. In Schweden wird nun über einen Ausgleich zwischen diesen beiden Töpfen diskutiert, um die Verluste auf Seiten der königlichen Schlossverwaltungen möglichst klein zu halten.

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bua/news.de/spot on news

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