22.07.2020, 19.33 Uhr

Gericht: Amber Heard: "Johnny warf etwa 30 Flaschen auf mich"

Die Schlammschlacht vor Gericht weiter: Amber Heard hat sich an Tag 12 des Prozesses von Johnny Depp gegen das Boulevardblatt "The Sun" gegen die Behauptung gewehrt, sie hätte Johnny Depp im Streit körperlich geschadet - stattdessen erhebt sie schwere Vorwürfe.

Amber Heard im Februar 2020 Bild: Birdie Thompson/AdMedia/ImageCollect/spot on news

Amber Heard (34, "Aquaman") hat vor Gericht bestritten, für die abgetrennte Fingerspitze von Johnny Depp (57, "Charlie und die Schokoladenfabrik") verantwortlich zu sein - und erhebt ihrerseits heftige Vorwürfe gegen den Schauspieler. Demnach soll der Hollywood-Star während eines Streits bis zu 30 Schnapsflaschen "wie Granaten oder Bomben" auf sie geworfen haben.

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Die Schauspielerin, die Depp wegen körperlicher Misshandlung in mindestens 14 Fällen beschuldigt, wurde an ihrem dritten Tag im Zeugenstand in London zu dem Vorfall im März 2015 in Down Under befragt. Depp hatte zuvor behauptet, Heard hätte ihm die Fingerspitze im Streit mit einer Wodkaflasche abgetrennt. Seine Ex sagt dagegen: "Ich habe nur Dinge geworfen, um Johnny zu entkommen, als er mich verprügelt hat." Auch die Behauptung, sie habe ihm eine Zigarette im Gesicht ausgedrückt, wieß Heard von sich: "Nein, Johnny hat es direkt vor meinen Augen getan. Er tat öfter solche Dinge."

Depps Anwälte beschuldigten Heard am heutigen Mittwoch, die Anschuldigungen gegen den Schauspieler erfunden zu haben. Dafür wurde ein Video gezeigt, das in der Nacht aufgenommen wurde, in der Depp laut seiner Ex-Frau ihr gegenüber gewalttätig geworden sein soll. Darauf zu sehen ist das Paar, wie es glücklich mit Freunden feiert. Heard sagte dazu, dass die Streits "normalerweise erst anfingen, wenn alle ins Bett gegangen waren."

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