21.07.2020, 18.00 Uhr

Johnny Depp: Toxische Beziehungen: Diese Promi-Paare waren Gift füreinander

Die toxische Beziehung von Johnny Depp und Amber Heard wird derzeit vor Gericht ausgeschlachtet. Gemeinsam ins Verderben - das erlebten auch andere Promi-Paare.

Amber Heard und Johnny Depp bekriegen sich derzeit vor Gericht. Bild: KGC-42/starmaxinc.com/ImageCollect/spot on news

Manche Beziehungen sind mehr Anstrengung und Schmerz als Liebe und Unterstützung. Trotz stetigem Unglück schaffen es einige Paare oft erst nach Jahren, sich zu trennen. Manchmal endet das dann in einer Schlammschlacht vor Gericht, wie jetzt bei dem ehemaligen Schauspieler-Paar Johnny Depp (57, "Fluch der Karibik") und Amber Heard (34, "Aquaman").

Für "The Rum Diary" standen Johnny Depp und Amber Heard gemeinsam vor der Kamera. Hier sehen Sie den Film.

Er soll gedroht haben, sie zu töten, sie soll eine Flasche nach ihm geworfen und seine Fingerkuppe abgesäbelt haben - nur zwei schreckliche Details aus dem aktuellen Prozess in London. Was genau zwischen dem Ex-Ehepaar schief gelaufen ist, und vor allem wer Opfer und wer Täter ist, ist für Außenstehende kaum nachzuvollziehen. Laut Depp ist sie eine narzisstische Soziopathin, laut Heard ist er gewalttätig und unkontrolliert. Die Vorwürfe des jeweils anderen streiten sie ab. Die beiden sind nicht die einzigen Promis, die eine toxische Beziehung geführt haben.

Kate Moss und Pete Doherty

Das Supermodel und der Indierock-Poet, die den Verstand aneinander verloren. In dieser turbulenten On-Off-Beziehung waren nicht nur Leidenschaft, sondern auch Drogen an der Tagesordnung. Das endete bei Kate Moss (46) und Pete Doherty (41, "Fuck Forever") oft in kreativen Exzessen - so malte er sie mit seinem Blut, während sie auf seiner Soloplatte "Is she more beautiful than me?" sang. Beide einte die Suche nach Intensität und radikalen Emotionen - die erst im Drogenstrudel und einem scheinbar ewigem Hin und Her endete, bis sie den britischen Rocker 2007 schließlich endgültig aus ihrer Wohnung schmiss.

Elizabeth Taylor und Richard Burton

Explosiv verliefen die beiden Ehen zwischen den Filmstars Elizabeth Taylor (1932-2011, "Cleopatra") und Richard Burton (1925-1984, "Wer hat Angst vor Virgina Woolf"). "Man kann zwei Dynamit-Stangen nicht immer wieder gegeneinander schlagen, ohne zu erwarten, dass sie explodieren", soll Burton die Anziehung einst beschrieben haben. Neben Glamour und Geld bestand die Beziehung der beiden vor allem aus Drama, großen Gefühlen, Leidenschaft und viel Alkohol.

"Richard gerät mit wahrem Genuss in Rage. Es ist herrlich anzuschauen", schrieb sie in einem der Briefe, die unter dem Titel "Furious Love" veröffentlicht wurden. "Unsere Kämpfe sind erfrischende Schreiwettbewerbe und Richard explodiert dabei jedes Mal wie eine kleine Atombombe." Was romantisch klingen mag, soll die Hölle gewesen sein. Da half auch eine zweite Ehe 1975 nicht, die im Gegensatz zur ersten (10 Jahre) nicht mal ein Jahr hielt.

Whitney Houston und Bobby Brown

Eifersucht, Missgunst, Aggressionen und Abhängigkeit: Die 1992 geschlossene Ehe von Bobby Brown (51, "Every Little Step") und Whitney Houston (1963-2012, "I Will Always Love You") war die Definition einer toxischen Beziehung. Weil er sich durch seine erfolgreiche Frau bedroht sah, versuchte sie sich kleiner zu machen als sie war. "Wenn er etwas sagte, hörte ich ihm zu", erklärte Houston 2009 im Gespräch mit Oprah Winfrey (66). "Er war meine Droge, ich habe nichts ohne ihn getan."

Houston fiel mit ihm tief in die Drogensucht - 14 Jahre dauert dieser öffentliche Absturz, bis sie es schließlich schaffte, sich von Brown und den Drogen zu lösen. Letzteres gelang allerdings nur teilweise. Am 11. Februar 2012 starb Whitney Houston im Alter von 48 Jahren in der Badewanne eines Hotels in Beverly Hills.

Amy Winehouse und Blake Fielder-Civil

Die Beziehung zwischen Amy Winehouse (1983-2011, "Back To Black") und Blake Fielder-Civil (38) galt auch als toxisch. Wie der Ex-Mann der Sängerin offen zugab, führte er sie an die harten Drogen wie Heroin und Crack heran. Zuvor hatte sie sich nach einem Monat Beziehung seinen Namen tätowieren lassen. In der 2016 erschienen Dokumentation "Amy" wird eindringlich dargestellt, wie hörig sie ihm war, unter anderem fällt das Zitat: "Ich werde alles tun, was du tust." Trotz Scheidung und dem Flehen ihrer Eltern ging die On-Off-Beziehung weiter. Winehouse schwor den harten Drogen zwar ab, starb aber 2011 an einer Alkoholvergiftung.

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