22.07.2020, 20.15 Uhr

Prinz Harry unter Beschuss!: Harte Anschuldigungen! Was passierte mit den Spendengeldern?

Für Prinz Harry könnte die Luft ganz schön dünn werden: Eine stattliche Summe an Spendengeldern ist einer Privatfirma überschrieben worden. Wird sich der Mann von Meghan Markle einer Steuerprüfung unterziehen müssen?

Prinz Harry muss sich warm anziehen: Dem Ehemann von Meghan Markle steht offenbar eine Steuerprüfung ins Haus. Bild: Chris Jackson / PA Wire / picture alliance / dpa

Zu den Aufgaben eines Royals gehört es nicht nur, bei öffentlichen Auftritten huldvoll in die Menge zu winken, sondern auch, sich für wohltätige Zwecke stark zu machen. In der britischen Königsfamilie beispielsweise gehört es ganz selbstverständlich dazu, Schirmherrschaften für Wohltätigkeitsorganisationen zu übernehmen und mit persönlichen Stiftungen Charity-Projekte zu unterstützen.

Prinz Harry und Prinz William eifern ihrer Mutter Prinzessin Diana mit Wohltätigkeitsarbeit nach

Ein leuchtendes Vorbild dafür war Prinzessin Diana, die sich als Ehefrau von Prinz Charles Hals über Kopf in die Wohltätigkeitsarbeit stürzte. Das Erbe der 1997 verstorbenen Prinzessin von Wales führen heute ihre Söhne Prinz William und Prinz Harry weiter. Prinz William und seine Ehefrau Kate Middleton haben für ihre Charity-Arbeit die "Royal Foundation" ins Leben gerufen, an der zeitweise auch Prinz Harry und dessen Ehefrau Meghan Markle beteiligt waren. Bis zum Megxit, der die Trennung von Herzogin Meghan und Prinz Harry vom Königshaus besiegelte, engagierten sich der Herzog und die Herzogin von Sussex in ihrer eigenen Wohltätigkeitsorganisation namens "Sussex Royal". Doch genau mit diesen Charity-Projekten gibt es nun Ärger.

Zankapfel Spendengelder: Überweisung von Sussex Royal an Travalyst sorgt für Stunk

Wie aktuell in der britischen "Sun" zu lesen ist, stehen die royalen Organisationen im Verdacht, Spendengelder nicht zweckgebunden verwendet zu haben. Konkret soll es um knapp 300.000 britische Pfund (etwa 330.000 Euro) gehen, die im vergangenen Jahr von der Royal Foundation zu Sussex Royal transferiert wurden. Davon soll knapp die Hälfte, nämlich 145.000 Pfund, an eine Firma namens Travalyst abgezweigt worden sein - kein Geringerer als Prinz Harry hält dort 75 Prozent der Anteile. Die restliche Summe wurde ebenfalls überwiesen, als Sussex Royal im Zuge des Megxit seine Arbeit einstellte.

FOTOS: Prinz Harry und Herzogin Meghan als Senior Royals: Es war einmal...
zurück Weiter Prinz Harry und Herzogin Meghan als Senior Royals: Es war einmal... (Foto) Foto: imago images / PA Images/spot on news Kamera

Monarchie-Gegner machen Stimmung gegen Prinz Harry nach Finanztransaktion

Nun werden Forderungen laut, die Transaktionen im Rahmen einer Steuerprüfung genau unter die Lupe zu nehmen. Konkret ist es ein gewisser Graham Smith, der mit seiner Bewegung "Republic" für die Abschaffung der Monarchie plädiert, der Prinz Harry die vermeintlich dubiosen Finanzgeschäfte ankreidet. Es sei nicht hinzunehmen, dass der Sohn von Prinz Charles nach seinem Ausscheiden aus dem britischen Königshaus Spendengelder an seine privaten Unternehmen verschieben dürfe.

Royal Foundation weist Vorwürfe zu Spendengeldern zurück

Zu den schwerwiegenden Vorwürfen haben sich inzwischen auch Sprecher der Royal Foundation geäußert. Es handele sich um fabrizierte Vorwürfe ohne Grundlage, die Transaktionen seien nach geltendem Recht vorgenommen und transparent kommuniziert worden. Die Summe von 300.000 Pfund sei nach der Trennung von Meghan Markle und Prinz Harry dafür vorgesehen, die zukünftige Wohltätigkeitsarbeit von Prinz Williams Bruder zu unterstützen.

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loc/news.de

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