04.06.2020, 20.03 Uhr

Meghan Markle zu George Floyd: Nach Shitstorm! Wieso äußert sich Herzogin Meghan erst jetzt?

Da hatte man sich mehr von den Royals-News um Meghan Markle erwartet! Obwohl sie in den USA lebt und eine afroamerikanische Mutter hat, meldete sich die Herzogin erst jetzt zur Rassismus-Debatte um den Tod von George Floyd zu Wort.

Herzogin Meghan bei einem Auftritt in London. Bild: ALPR/AdMedia/ImageCollect/spot on news

Zehn Tage nach dem brutalen Tod des Afroamerikaners George Floyd durch weiße Polizisten in Minneapolis meldet sich nun endlich auch Herzogin Meghan zum Thema Rassismus zu Wort. Meghan Markle lebt seit März gemeinsam mit Prinz Harry und ihrem Baby Archie in den USA und hat selbst eine afroamerikanische Mutter.

Herzogin Meghan Markle spricht in emotionalem Videobeitrag über Rassismus

"George Floyd's life mattered": Herzogin Meghan (38) hat sich in einem emotionalen Videobeitrag für Absolventen ihrer ehemaligen Schule zu Wort gemeldet. In einem Videobeitrag sagte sie in Anspielung auf "Black Lives Matter" (deutsch "Schwarze Leben zählen"): "George Floyd's life mattered". Prinz Harrys (35) Ehefrau sprach dabei zu Schülern ihrer früheren Schule "Immaculate Heart High" in Los Angeles. In der emotionalen Rede, die von "Essence.com" veröffentlicht wurde, erklärte sie: "George Floyds Leben zählte und Breonna Taylors Leben zählte und Philando Castiles Leben zählte und Tamir Rices Leben zählte."

Lange hatte Meghan Markle geschwiegen - und kassierte Shitstorm

Meghan, die zuvor scharf kritisiert worden war, weil sie so lange zu George Floyds Tod geschwiegen hatte, sagte zudem: "Ich war mir nicht sicher, was ich euch sagen könnte. Ich wollte das Richtige sagen und war sehr nervös, dass es auseinandergenommen werden würde. Und mir wurde klar, dass das einzig Falsche darin besteht, nichts zu sagen."

Mehr über Meghans Leben erfahren Sie hier

Prinz Harrys Frau gibt Tipps aus ihrer Schulzeit

Sie habe über einen Moment nachgedacht, so Meghan, den sie erlebt habe, als sie im zweiten Jahr der Highschool war und ehrenamtlich gearbeitet habe. "Ich erinnere mich, dass eine meiner Lehrerinnen zu mir sagte: 'Denke immer daran, die Bedürfnisse anderer über deine eigenen Ängste zu stellen.'" Das habe sie ihr ganzes Leben lang begleitet "und ich habe in der letzten Woche mehr darüber nachgedacht als jemals zuvor".

Sie können das emotionale Video von Meghan Markle nicht sehen? Hier finden Sie einen Instagram-Beitrag mit Meghans Rede.

Megxit-Royal entschuldigt sich bei Kindern von heute

Zudem sagte sie unter anderem zu den Schülern: "Es tut mir leid, dass wir die Welt nicht zu einem Ort gemacht haben, den ihr verdient habt." Und sie ergänzte: "Es tut mir so leid, dass ihr in einer Welt aufwachsen müsst, in der dies immer noch existiert." Der Schwarze George Floyd war am 25. Mai gestorben, nachdem ein weißer Polizist sein Knie mehrere Minuten lang auf dessen Hals drückte.

Meghan Markle erlebte "LA Riots" als Kind mit

Auch erinnert Meghan Markle sich in ihre Video an die Los-Angeles-Aufstände von 1992, zu denen es ebenfalls durch die Misshandlung eines Afroamerikaners (Rodney King) durch weiße Polizisten gekommen war, die alle vom Gericht freigesprochen wurden. Meghan berichtet, wie sie als Kind den Rauch in der Luft roch und die Asche vom Himmel fallen sah. Sie sah bewaffnete und uniformierte Polizisten. Diese Eindrücke hätten sich bei ihr eingebrannt.

Schon gelesen?Krieg der Herzoginnen! DIESE Ungerechtigkeit trifft Meghan hart

Sie entschuldigt sich bei den Kindern, dass sich nichts geändert hat und dass sie heute das Gleiche erleben müssen. Doch sie feuert sie auch dazu an, Großes zu schaffen, und macht ihnen Mut.

Lust auf mehr Royals-News? Dann lauschen Sie doch unserem Podcast "Royales Rauschen".

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sig/news.de/spot on news

Empfehlungen für den news.de-Leser