04.05.2020, 07.02 Uhr

Boris Johnson: Dem Tod entronnen! Britischer Premier packt über Covid-19-Horror aus

Boris Johnson kämpfte auf der Intensivstation um sein Leben, nachdem er sich mit dem Coronavirus infiziert hatte. Jetzt verriet er, dass sich die Ärzte schon darauf vorbereiteten, seinen Tod öffentlich machen zu müssen.

Boris Johnson musste wegen einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation behandelt werden Bild: ALPR/AdMedia/ImageCollect/spot on news

Der britische Premierminister Boris Johnson (55) hat über seine schwere Covid-19-Erkrankung gesprochen. Die Ärzte hätten ihn demnach mit "literweise Sauerstoff" versorgt, um ihn am Leben zu erhalten. Der "Sun on Sunday" sagte er zudem: "Es war ein sehr harter Moment, das will ich nicht leugnen." Es habe bereits eine Strategie für den Todesfall gegeben: "Die Ärzte hatten alle möglichen Vorkehrungen getroffen, was zu tun wäre, wenn die Dinge schrecklich schlecht liefen." In dem Interview führt der Politiker weiter aus, es sei "ein schwieriger Augenblick" gewesen. "Sie hatten eine Strategie, um mit einem Szenario wie bei "Death of Stalin" umzugehen", sagte Johnson und spielte damit auf den Film "The Death of Stalin" (2017) an, in dem es um die Ereignisse um den Tod des sowjetischen Diktators Josef Stalin im Jahr 1953 geht.

Boris Johnson hatte Corona - und sprang dem Tod von der Schippe

"Ich war nicht besonders gut in Form und mir war bewusst, dass Notfallpläne vorhanden waren", erklärte der 55-Jährige. Als er auf die Intensivstation gebracht wurde, habe er sich selbst gefragt: "Wie komme ich da raus?". Er habe kaum glauben können, so Johnson, dass sich sein Gesundheitszustand "in nur wenigen Tagen in diesem Ausmaß verschlechtert hatte. Ich erinnere mich, dass ich frustriert war. Ich konnte nicht verstehen, warum es mir nicht besser ging".Er habe schon viele Verletzungen gehabt und viele Knochen gebrochen. "Aber ich hatte noch nie etwas so Ernstes wie das hier", sagte Johnson mit Blick auf seine jüngste Lungenkrankheit.

Boris Johnson lag wegen Coronavirus auf der Intensivstation

Der Regierungschef war am 5. April wegen der Covid-19-Erkrankung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Johnson musste drei Tage auf der Intensivstation behandelt werden. Am 12. April konnte er die Klinik verlassen und sich auf dem Landsitz Chequers von der Krankheit erholen. Ende April kehrte der Premierminister zurück in die Downing Street.

Boris Johnson benennt Sohn nach Lebensretter-Arzt

Kaum war Boris Johnson wieder genesen, wurde der britische Premierminister zum sechsten Mal Vater. Seine Verlobte Carrie Symonds (32) brachte am 29. April einen Jungen zur Welt. Wenige Tage nach der Entbindung gab die 32-Jährige laut britischen Medienberichten bekannt, dass der Kleine Wilfred Lawrie Nicholas heißt: "Wilfred nach Boris' Großvater, Lawrie nach meinem Großvater, Nicholas nach Dr. Nick Price und Dr. Nick Hart - die beiden Ärzte, die Boris im vergangenen Monat das Leben gerettet haben."

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loc/news.de/spot on news/dpa

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