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21.03.2020, 07.13 Uhr

Prinzessin Beatrice von York: Queen Elizabeth II. in Quarantäne! Übernimmt sie in der Corona-Krise?

Das grassierende Coronavirus würfelt die Machtverhältnisse im britischen Königshaus durcheinander. Sollte Queen Elizabeth II. aufgrund der Pandemie handlungsunfähig werden, darf sich Prinzessin Beatrice von York Hoffnungen darauf machen, ihre Großmutter als Königin zu beerben.

Prinzessin Beatrice von York könnte angesichts der Coronavirus-Krise zur Hoffnungsträgerin im britischen Königshaus werden. Bild: Steven Parsons / PA Wire / picture alliance / dpa

Weltweit kommt derzeit der Alltag aufgrund der Coronavirus-Pandemie zum Erliegen. Da machen auch die Königshäuser keine Ausnahme: Hochbetagte Royals wie Queen Elizabeth II. oder Prinz Philip begeben sich in häusliche Isolation, um vor dem Coronavirus sicher zu sein. Doch auch in Krisenzeiten muss das britische Königshaus handlungsfähig bleiben.

Setzt das Coronavirus Queen Elizabeth II. außer Gefecht?

Wie genau das ablaufen soll, regeln Notfallpläne, die bereits seit Jahrhunderten in Kraft sind. Zusammengefasst werden die Ausnahmeregelungen für das britische Königshaus unter der Bezeichnung "Regency Act" - darin ist festgehalten, was zu tun ist, sollte der regierende Monarch seine Ämter nicht mehr aufüben können. Seit 1937 ist gesetzlich festgeschrieben, dass ein Staatsrat als Vertretung der Queen einberufen werden müsste, um das Tagesgeschäft aufrechtzuerhalten.

Ein solcher Staatsrat kann dem Gesetz zufolge nur aus Personen bestehen, die mindestens 21 Jahre alt und in der britischen Thronfolge zu finden sind. Neben dem Ehepartner des Königs oder der Königin seien die vier nächsten Personen in der Thronfolge automatisch Mitglieder des Staatsrates.

Notfallplan! Prinz Charles und Prinz Philip können Queen Elizabeth II. nicht vertreten

Normalerweise würde Prinz Charles als Stellvertreter für seine Mutter Queen Elizabeth II. einspringen, müsste sich diese in Coronavirus-Quarantäne begeben. Doch auch der Thronfolger hat sich mit seinen 71 Jahren zurückgezogen und steht in der Coronakrise nicht mehr als offizieller Repräsentant der Krone zur Verfügung. Selbiges gilt für Prinz Philip, den Ehemann von Queen Elizabeth II., der sich mit der Königin auf Schloss Windsor eingeigelt hat. Wer kommt für die Übergangslösung also noch in Frage?

Wer steht Prinz William als Krisen-Vertretung für Queen Elizabeth II. bei?

Der Blick auf die aktuelle britische Thronfolge gibt Auskunft. Prinz William stünde als aktuelle Nummer drei der Thronfolge Gewehr bei Fuß. Auf seinen Bruder Prinz Harry müsste der Ehemann von Kate Middleton jedoch verzichten, hat sich der Enkel von Queen Elizabeth II. doch aus dem royalen Tagesgeschäft zurückgezogen. Nach aktuellem Stand ebenfalls außen vor: Prinz Andrew, der nach seiner Verstrickung in den Sex-Skandal um Jeffrey Epstein keine royalen Ämter mehr bekleidet.

FOTOS: Queen Elizabeth II. Keiner ist so stilvoll wie die Queen
zurück Weiter Queen Elizabeth II. tritt nie ohne ein wichtiges Accessoire aus dem Haus: ihren Lippenstift. In Kombination mit ihrem strahlenden royalen Lächeln kommt die korallene Lippenfarbe besonders gut zur Geltung. (Foto) Foto: Philip Toscano / dpa Kamera

Prinzessin Beatrice von York könnte im Ernstfall neue Königin nach Elizabeth II. werden

Demnach würde Prinzessin Beatrice von York als älteste Tochter von Prinz Andrew und aktuelle Nummer 9 der britischen Thronfolge in den Staatsrat nachrücken. Im ungünstigsten Fall, dass nicht nur die Queen, sondern auch ihre Stellvertreter ihren Pflichten nicht mehr nachkommen könnten, wäre Prinzessin Beatrice diejenige, die legitim an die Stelle ihrer Großmutter treten und als Königin agieren könnte. Genügend Zeit dafür hätte die Prinzessin ja: Ihre für Ende Mai 2020 geplante Hochzeit mit Edoardo Mapelli Mozzi ist aufgrund des Coronavirus so gut wie abgeblasen.

Ob die 31-Jährige in naher Zukunft wirklich als neue Königin auftritt, bleibt abzuwarten. Royale Beobachter gehen derzeit davon aus, dass sich ihr Vater Prinz Andrew im Ernstfall auf seine königlichen Pflichten besinnen und seinem Neffen Prinz William als Repräsentant zur Seite stehen würde.

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loc/news.de

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