18.02.2020, 13.18 Uhr

Andrew Weatherall gestorben: Britischer Star-DJ tot mit nur 56 Jahren

Die Musik-Welt trauert. Der britische DJ und Produzent Andrew Weatherall ist am Montag verstorben. Er starb an einer Lungenembolie. Er wurde nur 56 Jahre alt. Jetzt trauern Kollegen im Netz um den Ausnahme-Künstler.

Andrew Weatherall ist am Montag mit nur 56 Jahren verstorben. (Symbolfoto) Bild: Adobe Stock/ pictworks

Seine Musik lockte in den Achtzigern zahlreiche Club-Besucher auf die Tanzfläche. Jetzt haben seine Fans aufgehört zu tanzen. Der britische Star-DJ Andrew ist plötzlich mit 56 Jahren qualvoll gestorben.

Andrew Weatherall starb an einer Lungenembolie

Am Montag ist der berühmte DJ und Musik-Produzent in einem Londoner Krankenhaus an einer Lungenembolie verstorben. Das teilte sein Management in einem Statement mit."Er wurde ambulant behandelt, doch unglücklicherweise erreichte das Gerinnsel sein Herz. Sein Tod war schnell und friedlich", zitiert der "Guardian" aus der Todesmeldung.

Die Nachricht von Andrew Weatherall sorgte bei Musiker-Kollegen für tiefe Bestürzung. Der britische DJ Gilles Peterson ehrte ihn auf Twitter für seine herausragenden Leistungen für die britische Kultur. "hard to put into words the influence and impact Andrew Weatherall has had on UK culture... so sad to hear of his passing RIP". (Deutsch:"Es ist kaum in Worte zu fassen, welchen Einfluss Andrew Weatherall auf die Kultur des Vereinigten Königreichs hatte, so traurig von seinem Tod zu hören, ruhe in Frieden")

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Andrew Weatherall machte Acid House in Clubs zum Hit

Der 1963 in Windsor, England geborene Musiker sorgte Ende der Achtzigerjahre für einen neuen Sound. Zusammen mit Kollege Paul Oakenfold machte er Acid House über die britischen Grenzen hinaus in ganz Europa bekannt. Abseits der Clubszene wurde er 1991 als Produzent des AlbumsScreamadelica" der Psychedelic-Rave-Band Primal Scream bekannt. Der Erfolg verschaffte ihm weitere Jobs als Remixer. So mixte er neue Versionen von Songs wieMy Bloody Valentines "Soon", die dadurch internationale Hits wurden.

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Später gründete er sein eigenes Plattenlabel Rotters Golf Club. Dort veröffentlichte er seine in der Szene beachteten Alben "A Pox on the Pioneers" (2009) und seine letzte CD "Qualia" (2017). Während seiner Karriere trat er mit verschiedenen Bands wie Sabres of Paradise und Two Lone Swordsmen auf.

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bos/news.de

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