15.02.2020, 10.40 Uhr

Royale Trennungen: Scheidungs-Dramen! DIESE royalen Ehen sind Geschichte

Die Nachricht von der bevorstehenden Scheidung von Queen Elizabeths Enkel Peter Phillips und Autumn Kelly sorgte für Betroffenheit. Welche Royals sich ebenfalls scheiden ließen, wird hier verraten.

Die Liebe von Queen-Enkel Peter Phillips und Autumn Kelly ist nach zwölf Ehejahren zerbrochen. Bild: Ian Mcilgorm / PA Wire / picture alliance / dpa

Es ist eine echte Hiobsbotschaft für Queen Elizabeth II.: Ihr Enkelsohn Peter Phillips und seine Ehefrau Autumn Kelly haben sich getrennt. Allerdings sind sie nicht das einzige royale Paar, dessen Liebe im Laufe der Zeit zerbrach. Das sind die fünf dramatischsten Trennungen in den Königshäusern.

Prinzessin Madeleine von Schweden: Liebes-Aus mit Freund Jonas Bergström

Prinzessin Madeleine von Schweden und ihr Freund Jonas Bergström galten als echtes Traumpaar. Ganz Schweden war verzückt, als die jüngste Tochter von König Carl XVI. Gustaf von Schweden und Königin Silvia von Schweden und ihr Freund am 11. August 2009 ihre Verlobung bekannt gaben. Doch statt zu heiraten, trennten sich die Schweden neun Monate später. Der attraktive Rechtsanwalt hatte die Königstochter angeblich mit der Handballspielerin Tora Uppstrøm Berg betrogen. Drei Jahre später heiratete Prinzessin Madeleine von Schweden schließlich Christopher O'Neill und ist heute glückliche Mutter von drei Kindern.

Kein Glück in der Liebe für Prinzessin Margaret und Peter Townsend

Auch ihre Liebe endete noch vor dem Jawort. Prinzessin Margaret hatte sich Anfang der 1950er Jahre unsterblich in Peter Townsend verliebt. Der 16 Jahre ältere Oberst war jedoch bereits geschieden. Kirche und Parlament waren gegen die Hochzeit. Mit tränenerstickter Stimme verkündete die Schwester von Queen Elizabeth am 31. Oktober 1955 schließlich die Trennung im Radio.

Prinzessin Margaret stellt royale Pflicht über die Liebe zu Peter Townsend

"Ich möchte, dass bekannt wird, dass ich mich entschlossen habe, Captain Peter Townsend nicht zu heiraten. Mir war bewusst, dass es mir unter dem Vorbehalt meines Verzichts auf mein Erbrecht möglich gewesen wäre, eine standesamtliche Trauung einzugehen", erklärte sie und fügte hinzu: "In Anbetracht der Lehre der Kirche, dass die christliche Ehe untrennbar ist und ich mich meiner Pflicht gegenüber dem Commonwealth bewusst bin, habe ich beschlossen, diese Überlegungen vor andere zu stellen."

1960 heiratete Prinzessin Margaret den Fotografen Antony Armstrong-Jones. Allerdings folgte auch in dieser Beziehung die Scheidung, nämlich 18 Jahre nach der Hochzeit.

Die Liebe von Prinzessin Diana und Prinz Charles sollte nicht von Dauer sein: 1996, 15 Jahre nach der Hochzeit, wurde das Paar geschieden. Bild: PA / EPA / picture alliance / dpa

Scheidung von Prinzessin Diana und Prinz Charles stürzte britische Royals in die Krise

Kaum eine Trennung war so dramatisch wie die von Prinz Charles und Prinzessin Diana. Schließlich ging es um die Ehe eines Thronfolgers. Trotz aller Versuche des Königshauses gab es keine Rettung mehr. Prinz Charles hatte seine Frau mit seiner Jugendliebe Camilla betrogen, Diana hatte sich mit ihrem Reitlehrer James Hewitt amüsiert. Beide haben sich gegenseitig tiefe Wunden zugefügt. Am 9. Dezember 1992 wurde ihre Trennung öffentlich. In einem TV-Interview klagte Diana über ihre "Ehe zu dritt".

Prinzessin Märtha Louise von Norwegen und Ari Behn trennten sich 2016

Es war eine große Liebe, die umso tragischer endete. 2002 gab Prinzessin Märtha Louise dem Künstler und Schriftsteller Ari Behn das Jawort. Eine Wahl, mit der nicht alle Norweger einverstanden waren. Ari Behn galt als Skandal-Autor, der kein Blatt vor den Mund nahm. Doch die Königstochter setzte sich durch. Nach der Hochzeit verzichtete sie sogar auf den Titel "Königliche Hoheit" und ihre Apanage. Drei Töchter krönten ihr Glück. Doch die Liebe schlich sich irgendwann davon. Im August 2016 wurde die Trennung bekannt.

"Wir, wie so viele andere, sind auseinander gewachsen", erzählte der Künstler im Februar 2018 in der Talkshow "Skavlan". Das Ende war für Ari Behn nicht leicht zu verkraften. "Es gab eine Panikattacke. Ein Gefühl, keine Luft zu bekommen, Herzinfarkt. Es fühlt sich an wie sterben, weil es ein neues Leben ist und ein neues Leben beginnen muss", beschrieb der Norweger diese dunkle Zeit. Er hatte bereits die Jahre zuvor mit Depressionen zu kämpfen und verlor sich immer mehr in traurigen Gedanken. Auch eine neue Liebe konnte das nicht ändern. Schließlich nahm sich Ari Behn am 25. Dezember 2019 das Leben.

Liebe von Prinz Andrew und Herzogin Sarah Ferguson endete mit Trennung und Scheidung

Auch ihr Ehe-Aus war dramatisch: Als sich Prinz Andrew und Sarah Ferguson am 23. Juli 1986 das Jawort gaben, hing der Himmel voller Geigen. Die beiden verband eine unglaubliche Chemie, die für jeden spürbar war. Die zwei Töchter Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie waren die Krönung ihrer Liebe. Doch die Familie zerbrach. 1992 gingen intime Bilder von Fergie und ihrem Finanzberater John Bryan um die Welt. Der Skandal erschütterte das Königshaus zutiefst. Im März desselben Jahres verkündeten Prinz Andrew und seine Frau die Trennung.

Inzwischen sind Sarah Ferguson und der Queen-Sohn wieder ein Herz und eine Seele. "Wir sind das glücklichste unverheiratete Paar", erklärte Fergie gegenüber der "Daily Mail". Selbst der Epstein-Skandal kann kein Keil zwischen die beiden treiben.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

ADELSWELT/loc/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser