26.01.2020, 13.57 Uhr

Sido-Eklat in Kitzbühel: Hitler-Witz! DAS sagt der "The Voice of Germany"-Rüpel zum Skandal

Rapper Sido provoziert oft und gerne. Mit einem Spruch bei der 29. Weißwurstparty im Edelhotel Stanglwirt hat er es jetzt aber übertrieben. Sein Hitler-Witz sorgte sogleich für Empörung. Das sagt er selbst dazu.

Sido hat bei einem Auftritt in Österreich einen Hitler-Witz gerissen. Bild: imago images/STAR-MEDIA/spot on news

Mit diesem Auftritt hat Rapper Sido (39, "Ich & keine Maske") niemandem einen Gefallen getan, weder sich noch den teilweise sexy Gästen der 29. Weißwurstparty, die am Vorabend des Hahnenkamm-Rennens in Kitzbühel ausgetragen wurde. Als Überraschungsstar im Edelhotel Stanglwirt sollte er den rund 2.500 Partygästen eigentlich gute Laune bereiten. Doch stattdessen sorgte er mit fragwürdigen Sprüchen für Fassungslosigkeit.

Sido sorgt mit Hitler-Witz für Eklat im Stanglwirt

In Privataufnahmen, die Zuschauer seines Auftritts im Netz veröffentlicht haben, ist zu hören, wie er vom Publikum "ein bisschen deutsche Gründlichkeit" einfordert, "die uns ein Österreicher mal beigebracht hat". Der Grund für diesen Spruch, der ganz klar auf Adolf Hitler anspielt: Viele Menschen im Publikum, denen er zudem immer wieder vorwarf, zu schnöselig zu sein, reagierten nicht auf seine Anfeuerungsversuche.

Als schließlich erste Buhrufe laut wurden, reagierte der Rapper trotzig: "Ich zieh' das jetzt durch, ich wurde schließlich dafür bezahlt." Auf jeden Fall hat der Gastwirt reagiert und sich nach "Bild"-Informationen von dem Auftritt distanziert. Das Video von Sidos Auftritt wurde mittlerweile von der Facebook-Seite des Stanglwirts gelöscht.Zur 30. Ausgabe der Weißwurstparty im kommenden Jahr werden sich die Veranstalter sicherlich nach einem anderen Überraschungsgast umsehen.

Sidos Erklärung zum Eklat

Jetzt hat sich Sido zu dem Eklat in seiner Instagram-Story gemeldet. Seine Antwort: "Liebe Bild, dass ich bei Auftritten in Österreich ab und an Bezüge zum dritten Reich herstelle, ist mittlerweile gute Tradition. Ihr könnt also wieder in Ruhe gegen Minderheiten hetzen und die Gesellschaft spalten!!! Gute Nacht!!!"

Sidos heftige Reaktion auf die Medienberichte ist nicht neu. Schon 2011 beschimpfte er die Medien lieber unter anderem als "Idiotenpack", nachdem er in der österreichischen Sendung "ORF Medienhahn" sagte: "Ihr Österreicher habt uns da mal einen rübergeschickt, der uns Ordnung beigebracht hat." Eine Entschuldigung blieb danach aus.

Charlotte Würdig verteidigt Ehemann Sido

Der ganze Trubel um die Skandal-Show lässt auch Sidos Ehefrau Charlotte Würdig (41) nicht kalt. Sie ist wütend und verteidigt ihren Ehemann.  Gegenüber "Bild am Sonntag" sagte sie: "Ich kann das nicht mehr hören! Es ist unfassbar. Ich war da. Und viele andere auch. Und wer Ironie nicht versteht, versteht sie halt nicht. Ich habe nicht einen getroffen, der das anders verstanden hat."

Musik von Sido gibt es hier

bos/news.de/spot on news

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