14.01.2020, 13.15 Uhr

Meghan Markle und der Megxit: Böse Behauptung! Geht Herzogin Meghan aufgrund von Rassismus?

Die Trennungsabsichten von Meghan Markle und Prinz Harry werfen Fragen auf, weshalb das Paar dem Königshaus den Rücken kehren will. Liegt die Ursache tatsächlich in rassistischen Anfeindungen der Herzogin?

Fühlte sich Meghan Markle aufgrund von Rassismus im britischen Königshaus unwohl? Bild: Adam Davy / PA Wire / picture alliance / dpa

Meghan Markle und Prinz Harry schmeißen hin: Wenige Monate vor ihrem zweiten Hochzeitstag gaben die Herzogin und der Herzog von Sussex bekannt, sich aus der ersten Riege der Vollzeitroyals zurückziehen zu wollen. Die Megxit-Bombe soll das britische Königshaus im Allgemeinen und Queen Elizabeth II. im Speziellen schwer getroffen haben - in einer flugs anberaumten Krisensitzung soll sich jetzt entscheiden, wie die Zukunft für das abtrünnige

Meghan Markle: War sie nie im Königshaus willkommen?

Eine kühne These dazu, was Meghan Markle und Prinz Harry zur Flucht aus dem britischen Königshaus bewegt haben könnte, hat die CNN-Journalistin Lisa Respers France aufgestellt. Sie sieht den Kern der Querelen in rassistischen Anfeindungen, die die Herzogin von Sussex von Anfang an ertragen musste. Seitdem die Beziehung von Prinz Harry und der dunkelhäutigen US-Amerikanerin bekannt wurde, habe das britische Volk Meghan Markle unmissverständlich zu verstehen gegeben: "Du bist keine von uns und du bist nicht willkommen", so Lisa Respers France in einem aktuellen CNN-Beitrag. Meghan Markle habe von Anfang an nicht die Erwartungen erfüllt, die die Briten an die Ehefrau eines Prinzen gehabt hätten.

Lisa Respers France sieht die Schuld vorrangig bei der britischen Boulevardpresse, die Meghan Markle quasi unter Dauerbeschuss gestellt hätten. Als Indiz führt die US-Journalistin an, dass sich Prinz Harry genötigt sah, die Paparazzi-Jagd auf seine damalige Freundin per Palastmitteilung scharf zu verurteilen.

Kühne Behauptung: Meghan Markle hatte wegen ihrer Hautfarbe nie eine Chance bei den Royals

Selbst externe Beobachter des Königshauses lehnten sich aus dem Fenster und gaben ihre Bedenken preis, dass die Beziehung von Prinz Harry und Meghan Markle von Anfang an unter keinem guten Stern gestanden habe. Soziologieprofessor Kehinde Andrews beispielsweise gab zu bedenken, dass das britische Königshaus mit seinen Traditionen kein Ort sei, an dem Meghan Markle jemals auf Akzeptanz gestoßen wäre. Ein Vorwurf, dem bereits von höchster Stelle widersprochen wird: Die britische Innenministerin Privi Patel wies Rassismus-Vorwürfe gegen Meghan Markle scharf zurück und ließ sich in der "Daily Mail" mit den Worten zitieren, sie habe "Dinge dieser Art nie erlebt".

Freunde enthüllen wahren Charakter von Meghan Markle

Doch sind wirklich rassistische Anfeindungen schuld daran, dass Meghan Markle und die Royals nicht warm miteinander wurden? Freunde und Vertraute der Herzogin von Sussex bescheinigten der ehemaligen Schauspielerin einen Hang dazu, sich in brenzligen Situationen übereilt zurückzuziehen und lieber das Weite zu suchen, sollte sie ihren Willen nicht durchsetzen können.Die Schuld an der Krise gibt William Hanson, seines Zeichens Experte für royales Protokoll, teilweise Herzogin Meghan, die das Königshaus "über Nacht" habe umkrempeln wollen. "Das ist eine Institution, die auf das Jahr 1066 und weiter zurückgeht." Die könne man nicht von einem auf den anderen Tag ändern. Meghan sei überambitioniert gewesen, sagte Hanson in einem Pressegespräch in London. Dabei wäre ein frischer Wind gut gewesen für das Königshaus.

FOTOS: Meghan Markle HIER hat Herzogin Meghan gegen die royale Kleiderordnung verstoßen
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Herzogin Meghan zieht die Reißleine - Prinz Harry zwischen den Stühlen

Zudem gilt Meghan Markle als treibende Kraft hinter dem Megxit, soll Medienberichten zufolge die Reißleine gezogen und ihrem Mann Prinz Harry die Aufgabe überlassen haben, den Rückzug aus dem Königshaus einzuleiten, wie eine vermeintlich gut informierte Quelle der "Times" verriet. Prinz Harry stehe nun zwischen den Stühlen und müsse einen Kompromiss finden, um seiner Liebe für Queen Elizabeth II., das Königshaus und seinem Heimatland sowie den Wünschen seiner Ehefrau gerecht zu werden.

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loc/news.de/dpa

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