13.12.2019, 11.05 Uhr

Nadine Angerer privat: Schicksalhafte Fügung! HIER ließ die Fußballerin das Los entscheiden

Nadine Angerer hat in ihrer zwanzigjährigen Fußballkarriere viele Erfolge erzielt. Dabei ist sie immer ihren eigenen Weg gegangen. Doch wie lebt die Ex-Fußballweltmeisterin abseits vom Platz?

So lebt Nadine Angerer privat nach ihrer aktiven Zeit in der Frauenfußball-Nationalmannschaft. Bild: picture alliance/Carmen Jaspersen/dpa

Nadine Angerer ist eine Sport-Legende. Während ihrer Laufbahn als Profifußballerin hat sie eine ungewöhnliche Karriere hingelegt. Für diesen Erfolg hat sie alles gegeben - auch wenn sie manchmal kurz vor dem Scheitern stand, machte sie immer weiter.

Nadine Angerer musste früh auf eigenen Beinen stehen

Wie wurde aus ihr eine der größten Fußballerinnen des 21. Jahrhunderts? Die am 10. November 1978 in Lohr am Main geborene Nadine Angerer musste schon früh für alles kämpfen. Sie ist in der bayerischen Kleinstadt Gemünden als Einzelkind aufgewachsen. Der Vater war als Außendienstmitarbeiter oft nicht zuhause. Deshalb wurde sie hauptsächlich von ihrer Mutter und ihrer Oma großgezogen. "Ich habe von klein auf gelernt, auf eigenen Beinen durchs Leben zu gehen und eigene Entscheidungen zu treffen. Vielleicht kommt es daher, dass ich so freiheitsliebend bin", schreibt sie in ihrer Autobiografie "Im richtigen Moment: meine Story" (Edel Books).

Die wichtigste Entscheidung in ihrem Leben überließ sie aber dem Schicksal. Denn sie hatte nicht nur ein großes Talent zum Fußball spielen, sondern auch für Handball. Sie ließ das Los entscheiden und die Wahl viel auf den Fußball.

Nadine Angerers Fußballkarriere begann nicht im Tor

Ihre Fußball-Karriere begann sie aber nicht im Tor, sondern als Stürmerin beim HSV Hofstetten. Als die Torhüterin ausfiel, sprang sie ein und wurde so als eiserne Torhüterin bekannt, die selbst den härtesten Ball abfangen kann. Danach spielte unter anderem beim 1. FC Nürnberg, beim FC Bayern München und Turbine Potsdam.

Zwei Weltmeistertitel: nadine Angeres Erfolge in der Frauenfußball-Nationalmannschaft

In der deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen war sie der unerschütterliche Fels, der 2003 als Ersatz-Torwart und 2007 als Mannschaftskapitän mit der National-Elf den Weltmeistertitel holte. Doch durch ihre unbeschwerte und lockere Art hätte sie bald ihre Karriere aufs Spiel gesetzt. Durch einen Anpfiff von der damaligen BundestrainerinTina Theune fokussierte sie sich nur noch auf den Fußball - und das mit Erfolg! 2015 zog sie sich aus dem Fußball zurück. Vorher spielte sie noch beim 1. FFC Frankfurt und in Brisbane.

Für ihre Leistung wurde "Natze", wie sie von ihren DFB-Mädels genannt wird, mit Preisen überschüttet. 2007 wurde sie zur "besten Torhüterin der FIFA Weltmeisterschaft" und 2013 zur "Weltfußballerin des Jahres" gekürt. Aber was macht sie eigentlich nach ihrer aktiven Fußball-Karriere?

Nadine Angerer wird zum Liebling bei "Dancing on Ice"

Sie bleibt dem Fußball treu und trainiert in ihrem eigenen Camp junge Fußball-Talente. Daneben veröffentlichte sie 2015 ihre Autobiografie, die ihr ein großes Medienecho einbrachte. Ab und zu tritt sie wieder in die Öffentlichkeit und nimmt an TV-Shows teil. 2017 trat Nadine Angerer bei "Global Gladiators" an. Aktuell stürmt sie bei "Dancing on Ice" über die Eisfläche.

Mit Magdalena hat Nadine Angerer ihr Liebesglück gefunden

Da Nadine Angerer während ihrer zwanzigjährigen Karriere eine große Fangemeinde angehäuft hat, ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen etwas über ihr Privatleben wissen wollen. Doch sie behält Privates eher für sich. Ihr Beziehungsstatus wurde trotzdem ganz schnell öffentlich. Seit 2010 ist sie mitMagdalena Golombek zusammen. Sechs Jahre später machten sie ernst, wie "Natzes" Frau auf Instagram bekannt gab, und sagten ganz heimlich "Ja".

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Ist Torhüterin Angerer bisexuell?

Nadine Angerer wurde wegen eines Interviews mit dem "Zeit-Magazin" lange für bisexuell gehalten. Sie sagte auf die Frage, wie sie zum Thema Homosexualität stehen würde, Folgendes: "Ich persönlich bin da offen, weil ich der Meinung bin, dass es nette Männer und Frauen gibt, und weil ich eine Festlegung generell total albern finde." In ihrem Buch räumte sie gleich mit der Vermutung auf. "Ich war schon genauso mit Männern zusammen wie mit Frauen, und das jeweils gern. Ich mag Männer also wirklich, aber lieben tue ich nun mal nur Frauen." Mit einer Fußballerin, "geschweige denn mit einer Mitspielerin war ich nie zusammen", offenbarte sie. Und fügte hinzu: "Never fuck the company".

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bos/kum/news.de

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