14.07.2019, 18.30 Uhr

Agoraphobie: So schlimm litt Robbie Williams an Platzangst

Man kennt Robbie Williams eigentlich als selbstsicher und kontaktfreudig, doch mehrere Jahre lang litt der Sänger an extremer Platzangst.

Robbie Williams gilt als einer der besten Entertainer der Welt Bild: Andrea Raffin / Shutterstock.com/spot on news

Heute ist Robbie Williams (45, "Angels") einer der größten europäischen Popstars und Entertainer. Tritt er auf, merkt man ihm nicht an, dass er jahrelang an einer extremen Form der Platzangst litt. Der Sänger erzählt im Gespräch mit der britischen "Sun", wie es ihm damals ging und wie er diese Phase überwunden hat.

"Ich litt ungefähr zwischen 2006 und 2009 an Agoraphobie", erklärt Williams. Einen Kaschmir-Kaftan tragen, Kettle-Chips essen, seinen Bart wachsen lassen und daheim bleiben sei alles gewesen, was er während dieser Zeit getan habe. Es sei sogar so schlimm um ihn gestanden, dass er einen Mega-Deal ausgeschlagen habe. "Ich erinnere mich daran, dass sie mir 15 Millionen Pfund geboten haben, um Simon Cowell bei 'American Idol' abzulösen, und dazu noch einen großen Gig in den Staaten, aber ich habe das Angebot ausgeschlagen, weil ich zu der Zeit mein Sofa nicht verlassen habe. Ich konnte einfach nicht."

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Das war der Wendepunkt

Den Wendepunkt hatte er schließlich erreicht, als er im Radio den Song "Human" von den Killers gehört hatte, wie er weiter berichtet. Mit Hilfe eines Therapeuten kämpfte er sich langsam ins öffentliche Leben zurück. Was ihn allerdings richtig zurück katapultierte, war seine Reunion mit seinen ehemaligen Kollegen von Take That. "Ich musste wieder lernen, ein Entertainer zu sein. Es war kein leichter Prozess - es war wie einen Autounfall gehabt zu haben und dann wieder das Laufen lernen zu müssen", erklärt Williams. "Hätte ich mich nicht wieder Take That angeschlossen... ich wüsste nicht, ob ich überhaupt zurückgekommen wäre."

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