05.06.2019, 14.40 Uhr

D-Day: D-Day-Zeremonie: Donald Trump und die Queen gedenken der Kriegsopfer

Am 75. Jahrestag des Aufbruchs der Truppen zum D-Day fand in Portsmouth eine aufwändige Zeremonie zum Gedenken der Opfer und Feier des Friedens statt. Donald Trump nahm hierbei einen Ehrenplatz direkt neben der Queen ein.

Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

Zum Ende von Donald Trumps (72) Großbritannien-Besuch nahm der US-Präsident zusammen mit Mitgliedern der britischen Königsfamilie sowie 16 Staatsoberhäuptern am Auftakt der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des D-Day in Portsmouth teil. Trump und seine Ehefrau Melania (49) saßen in der ersten Reihe direkt neben Queen Elizabeth II. (93) und ihrem Sohn Prinz Charles (70), während Veteranen des Zweiten Weltkriegs auf der Bühne Reden hielten und Militärparaden abgehalten wurden.

Neben Staatsoberhäuptern von am D-Day beteiligten Nationen wie Englands Premierministerin Theresa May (62) oder Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron (41) war auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (64) bei der Zeremonie anwesend. Sie soll gemeinsam mit den 15 weiteren Staatschefs die sogenannte D-Day-Erklärung unterzeichnen, in der die Länder sich zu friedlichen Lösungen internationaler Spannungen verpflichten.

Eine der berühmtesten und authentischsten Darstellungen des D-Day ist die von "Der Soldat James Ryan" - hier können Sie den Film streamen

Mays letzter Auftritt als Premierministerin

In Anwesenheit von über 300 Veteranen - allesamt über 90 Jahre alt - hielt die Queen eine Rede. Sie erinnerte daran, dass nicht alle jungen Männer, die vor 75 Jahren aufgebrochen waren, zurückgekehrt seien und bedankte sich "mit Demut und Freude, stellvertretend für das Land und die gesamte freie Welt" bei den Soldaten.

Für Theresa May markiert die Zeremonie ihren letzten offiziellen Auftritt als Premierministerin. Sie hatte im Mai angekündigt, ihr Amt am 7. Juni niederlegen zu wollen. Sie las den Brief eines Soldaten an seine Frau vor, den er noch in seiner Tasche trug, als er am D-Day getötet wurde. Auch Macron trug den Brief eines jungen, gefallenen Soldaten seines Landes vor. Trump konnte dabei beobachtet werden, wie er sich mit anwesenden Veteranen austauschte.

Der D-Day markiert die entscheidende Offensive gegen Deutschland

Morgen sollen die Feierlichkeiten mit Gedenkfeiern weitergehen. Sie markieren den Tag, an dem 150.000 alliierte Soldaten nach Nordfrankreich aufbrachen, wo sie am 6. Juni landeten. Es war die entscheidende Offensive der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Die Hafenstadt Portsmouth war 1944 einer der wichtigsten Ablegepunkte der Truppen des D-Day.

spot on news

Empfehlungen für den news.de-Leser