27.09.2018, 18.19 Uhr

Helene Fischer : Fieser Diss! Kult-Rocker geht auf Helene los

Wenn Helene Fischer bei ihren Konzerten Vollgas gibt, geraten Schlagerfans in Ekstase. Doch Klaus "Major" Heuser, Stimmungskanone aus Köln, geht die Songauswahl der Schlagergöttin gehörig gegen den Strich.

Wenn Helene Fischer auf der Bühne steht, kocht die Stimmung über. Bild: Britta Pedersen / picture alliance / dpa

Helene Fischer hat es als Schlagersängerin nicht nur in Sachen Plattenverkäufe an die Spitze geschafft, sondern auch mit ihren Live-Auftritten. Wann immer die 34-Jährige auf der Bühne steht und ihre Hits von "Atemlos durch die Nacht" über "Flieger" bis "Herzbeben", kocht die Stimmung im Publikum über. Doch einer findet die Setlist von Helene Fischer alles andere als stimmungshebend!

Helene Fischer von Musik-Urgestein im Interview angegiftet

Die Rede ist von Klaus "Major" Heuser, seines Zeichens Komponist, Rockmusiker und Produzent aus Köln. Der 61-Jährige schrieb unter anderem zahlreiche Songs für die Kölner Combo "BAP", für die er auch Gitarre spielte. Zweifelsohne ist Heuser ein erfahrener Musiker mit langjähriger Expertise, doch im Gespräch mit dem Kölner "Express" machte das Urgestein seinem Frust über den Wandel der Musikwelt Luft - und Helene Fischer kam dabei gar nicht gut weg.

Kein Respekt vor Rockmusik? Helene Fischer wegen Live-Songs am Pranger

Klaus "Major" Heuser echauffierte sich beispielsweise darüber, dass Künstler heutzutage keine Probleme damit hätten, sowohl in Rockshows als auch bei Volksmusikformaten aufzutreten. Und auch die Liederwahl von Helene Fischer für ihre Konzerte lasse den 61-Jährigen nahezu aus der Haut fahren. Die Schlagergöttin bedient sich bei Live-Auftritten nämlich bisweilen bei Liedgut von Kollegen, spielte unter anderem den Klassiker "Jump" von Van Halen und deutschte den Refrain kurzerhand zu "Spring!" ein.

Fieser Diss! Macht Helene Fischer nur seichte "Lala-Mucke"?

Für Klaus "Major" Heuser ist da das Maß voll: "Den Leuten ist es völlig egal. Denen ist die Haltung dahinter egal, denen ist heutzutage alles egal", schimpft der Kultrocker drauflos. "In meiner Jugend wäre das undenkbar gewesen. Wenn da eine Helene Fischer was von AC/DC gespielt hätte, die hätte ich von der Bühne geholt." Doch für den Kölner Musiker ist die Schimpftirade damit noch nicht beendet, für Helene Fischer hat der passionierte Rocker noch eine weitere Botschaft in petto: "Die kann gerne Schlager machen. Aber die kann nicht meine Gefühle, meine tiefsten Werte für sich benutzen, um da eine 'Lala-Mucke' raus zu machen", zetert der einstige "BAP"-Gitarrist weiter.

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loc/kad/news.de

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