Von news.de-Redakteur - 10.03.2017, 11.01 Uhr

Sophia Thomalla POsiert: Was will sie uns denn DAMIT sagen?

Auf den ersten Blick scheint bei Schauspielerin Sophia Thomalla alles so zu sein, wie man es kennt: knappe Sachen, viel nackte Haut, verführerischer Blick. Doch HIER ist das irgendwie anders.

Als Literaturkennerin ist Sophia Thomalla bisher nicht aufgefallen. Bild: dpa

Wir kennen diese Bilder von Sophia Thomalla zur Genüge: Knappes Oberteil, knappes Höschen, stechender Blick direkt in die Kamera und ab damit zum Foto-und-Video-Netzwerk Instagram. Sophia Thomalla weiß, dass viele ihrer fast 600.000 Follower nackte Haut sehen wollen. Und die 27-Jährige hat augenscheinlich Spaß daran, sich auch mal etwas offenherziger zu zeigen. Instagram ist eben keine Klosterschule und Sophia Thomalla will keine Nonne werden.

Lesen Sie hier: Für ihren Mann! Die Thomalla macht Schluss mit schmutzig!

Sophia Thomalla: An diesem Knack-Po-Bild ist etwas anders

Doch etwas ist anders an ihrem neuesten Knack-Po-Bild, das sie bei Instagram hochgeladen hat. Knappes Oberteil und entblößte Po-Backen sind vorhanden, der Blick passt auch, aber im Kommentarfeld zum Bild taucht ein überaus langes Buchzitat von Schriftsteller Josef Winkler auf. Aus dessen Buch "Das wilde Kärnten" zitiert Sophia Thomalla eine Stelle, die sie offenbar sehr bewegt.

Sophia Thomalla zitiert Schriftsteller Josef Winkler

"Staub warst du und zu Staub wirst du, sagte der Priester meiner Kindheit, während wir vor dem Kommuniongitter kniend den Blasiussegen erhielten. Ich erschrak und fragte mich, wer mich dann wohl zur Kirchentür hinauskehren würde. Priester und Pfarrerköchin sind vor ein paar Jahren gestorben. Noch heute hängen in den Häusern die selbstgemalten Bilder des Priesters: Ich kenne die Kraft der Heiligenbilder, ich hab sie doch selbst gemalt", steht neben ihrem Bild zu lesen.

Sophia Thomalla: Was will sie uns mit diesem Bild sagen?

Was will Sophia Thomalla uns damit sagen? Setzt sie ihre Selfies, deren Kraft sie durchaus einzuschätzen weiß, mit den von Winkler beschriebenen Heiligenbildern gleich? Eine Erklärung liefert Sophia Thomalla leider nicht, nur den Hinweis, dass sie dachte, der Ausschnitt "würde ganz gut passen." Im Klappentext zum Buch heißt es, der Autor "schreibt gegen die Macht von Ritualen an, indem er sie bilderreich, phantasievoll, leidenschaftlich wiederholt". Auch das klingt doch irgendwie bekannt...

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