Von news.de-Volontärin Ines Fedder - 21.10.2014, 13.33 Uhr

Jürgen Milski im Interview: Streit mit Michael Wendler und Melanie Müller: Was steckt dahinter?

Die Schlagerbranche ist hart umkämpft und man hat das Gefühl, dass nicht jeder mit fairen Mitteln spielt, um die gewünschte Aufmerksamkeit zu erhalten, wie sehen Sie das?

Milski: «In meinem Wortschatz kommen Neid und Missgunst nicht vor. Bei einigen verhält sich das anders. Ich halte mich da konsequent raus. Der Zwist mit Michael Wendler zum Beispiel ist nur aus einem einzigen Grund passiert. Er hat mal ein böses Buch geschrieben und darin übel über Kollegen und mich gesprochen. Aber man sieht sich immer zweimal im Leben. Deswegen hab ich mir letztes Jahr den Spaß daraus gemacht und seinen Song Westerland gecovert. Aus diesem Grund und aus keinem anderen. Nicht weil ich neidisch bin oder sonst irgendwas.»

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Neid und Missgunst, das sind alles Dinge, die Melanie Müller Ihnen indirekt vorgeworfen hat. Was sagen Sie dazu, jetzt wo Sie den Prozess um die Songdebatte vor Gericht verloren haben? Dürfen Sie sich dazu noch äußern?

Milski: «Ich darf da alles zu sagen, möchte aber eigentlich nicht. Es ist jetzt ein Urteil gefällt worden, wo sich jeder Nicht-Jurist fragt, was soll das. Denn ich darf weiterhin sagen, dass es mein Song ist, ich darf nur nicht behaupten, dass er für mich geschrieben wurde. Das verstehe ich nicht und das verstehen die meisten nicht. Aber das ist auch Vergangenheit und interessiert mich überhaupt nicht mehr.»

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Gegenüber der Presse ließ Melanie Müller verlauten: Der Jürgen dürfe gerne in den Knast wandern...

Milski: «Da will ich gar nichts zu sagen, das ist unter meinem Niveau.»

Apropros Niveau ... Gibt es Auftritte, wo auch bei Ihnen die Schmerzgrenze erreicht ist und die Sie kategorisch absagen würden?

Milski: «Ich hab sogar schon einmal einen Auftritt in einem Swingerclub auf Mallorca gehabt. Obwohl es eigentlich ein Missverständnis war. Mich hat dort eine Dame angesprochen, die mich gefragt hat, ob ich nicht bei ihr im Laden auftreten will. Da sagte ich: Klar, das ist mein Job. Durch Zufall stellte sich heraus, dass es gar keine Disko war, sondern ein Swinger Club. Ich fand das im Nachhinein ziemlich lustig. Ich bin da sehr professionell. Ich bin immer sehr bodenständig geblieben und vergesse nie, wo ich hergekommen bin. Wenn zum Beispiel einmal etwas mit dem Veranstalter anders abgesprochen ist und es läuft nicht so, wie es in den Verträgen steht, bin ich der Letzte, der etwas sagen würde. Ich bin halt Profi genug.»

Und genau deshalb lieben dich die Fans. Vielen Dank für das Interview.

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zij/news.de

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