Rückschlag für Wladimir Putin: Ukraine pulverisiert Millionen - Flugabwehrsystem vernichtet

Ukrainische Drohneneinheiten vernichteten erneut ein russisches Flugabwehrsystem. Der Schaden soll sich auf einen Millionenbetrag belaufen. Gleichzeitig hilft die Starlink-Blockade möglicherweise dabei, Russlands Kommunikation zu verhindern und präzise Gegenangriffe durchzuführen.

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Ukrainische Drohneneinheiten zerstörten das Flugabwehrsystem Tor-M1 (Symbolfoto). (Foto) Suche
Ukrainische Drohneneinheiten zerstörten das Flugabwehrsystem Tor-M1 (Symbolfoto). Bild: picture alliance/dpa/Ukrinform | Dmytro Smolienko
  • Ukrainische Drohneneinheiten zerstören russisches Flugabwehrsystem.
  • Tor-M1-System zerstört: Putin verliert millionenschweres Verteidigungsmittel.
  • Ukrainische Gegenangriffe könnten von der Starlink-Blockade profitieren.

Russlands Luftabwehr erlebt einen weiteren Dämpfer. Ukrainische Drohneneinheiten haben in den frühen Morgenstunden des 20. Februars einen koordinierten Schlag gegen russische Luftabwehrstellungen durchgeführt. Dabei wurden drei Tor-M1-Systeme im besetzten Teil der Region Saporischschja vernichtet, wie der Kommandeur der Unbemannten-Systeme-Streitkräfte (USF), Robert "Madyar" Brovdi, auf Telegram mitteilte.

Rückschlag für Putin: Ukrainische Einheit zerstört Luftabwehrsystem

Der Gesamtwert der zerstörten Waffensysteme soll sich auf rund 75 Millionen Dollar belaufen. "Über Nacht minus 75 Millionen Dollar, aber vor allem - ein Schlag gegen die nahe Staffel der feindlichen Luftabwehr, die immer erhebliche Probleme verursacht", schrieb Brovdi. Die Operation wurde gleichzeitig von Einheiten des 1. Separaten Zentrums der USF ausgeführt. Brovdi betonte, dass die systematische Identifizierung und Zerstörung feindlicher Luftabwehrkomponenten weiterhin höchste Priorität genieße. Es ist ein weiterer Schlag innerhalb weniger Tage. Zuletzt wurden weitere Luftabwehrsysteme und andere Millionenschätze zerstört.

Hinweis: Die Aufnahmen und Aussagen lassen sich nicht unabhängig verifizieren.

25 Millionen für Kurzstrecken-Luftabwehr

Das Tor-M1-System zählt zu den fortschrittlichen Kurzstrecken-Flugabwehrwaffen der russischen Streitkräfte, schreibt "Kyiv Post". Mit einer maximalen Reichweite von zwölf Kilometern kann es mehrere Ziele gleichzeitig erfassen und bekämpfen. Jede einzelne Einheit schlägt mit geschätzten 25 Millionen Dollar zu Buche. Seinen ersten dokumentierten Kampfeinsatz erlebte das System während des russisch-georgischen Krieges 2008. Damals gelang es georgischen Einheiten, mit dem Tor-M1 einen russischen Tu-22M-Bomber abzuschießen. Später stationierte Moskau diese Systeme auch in Syrien zum Schutz seiner dortigen Militärbasen.

In der Ukraine wurden die Tor-M1-Systeme Anfang der 2000er Jahre größtenteils eingemottet. Nach Beginn der Kämpfe im Donbass holte die ukrainische Armee jedoch mehrere Einheiten wieder aus der Reserve.

Starlink-Blockade vereitelt Kommunikation für Putins Truppen

Analysten des Institute for the Study of War (ISW) vermuten, dass die ukrainischen Gegenangriffe von einer kürzlichen Starlink-Abschaltung profitierten, die russische Einheiten traf. Die Unterbrechung beeinträchtigte demnach die Kommunikation auf dem Schlachtfeld sowie die Befehls- und Kontrollstrukturen der russischen Truppen erheblich.

Beobachter stellten fest, dass russische Starlink-Antennen deaktiviert wurden, nachdem Elon Musk "Maßnahmen" angekündigt hatte, um die Nutzung der Technologie durch den Kreml zu unterbinden. Moskau hatte die Satellitenkommunikation offenbar eingesetzt, um elektronische Störmaßnahmen zu umgehen und präzise Angriffe durchzuführen.

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