Bruce Springsteen: "The Boss" gegen Donald Trump – Musiker rechnet offen mit US-Präsident ab
Bruce Springsteen geht mit klarer Botschaft auf US-Tour: Der Rockstar rechnet offen mit Donald Trump ab und stellt sich demonstrativ hinter Demokratie und Freiheit. Das Weiße Haus schlägt scharf zurück.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
Suche
- "The Boss" startet politisch aufgeladene US-Tour
- Deutliche Kritik an Donald Trumps Regierung
- Heftiger Konter gegen Bruce Springsteen aus dem Weißen Haus
Mehr News zu US-Präsident Donald Trump finden Sie am Ende des Artikels.
Wenn Bruce Springsteen in diesem Frühjahr mit seiner E Street Band durch die USA zieht, geht es um weit mehr als Gitarrenriffs und Stadionchöre. Unter dem Motto "Land of Hope And Dreams" versteht der Rockstar seine Tour als musikalisches Statement und das gegen die aktuelle Politik in Washington und für Demokratie, Freiheit und Verfassung.
Zum Auftakt kehrt der 76-Jährige nach Minneapolis zurück, also ausgerechnet in jene Stadt, die zuletzt durch tödliche Schüsse im Zuge umstrittener Abschiebe-Einsätze bundesweit für Schlagzeilen sorgte. Dort hatte Springsteen bereits mit einem neu geschriebenen Protestsong für Aufsehen gesorgt.
Scharfe Worte in Richtung Weißes Haus und Donald Trump
In Videobotschaften und auf der Bühne spart der Musiker nicht mit Kritik. Die Regierung bezeichnete er als Gefahr für den "amerikanischen Traum", Trump selbst als selbsternannten Herrscher. Seine Konzerte seien eine Feier Amerikas, aber auch eine Verteidigung seiner Grundwerte. Die Reaktionen aus dem Weißen Haus ließen nie lange auf sich warten. Ein Sprecher Trumps konterte mit persönlichen Attacken und spöttischen Anspielungen auf frühere Songtitel des Musikers. Der Ton zwischen Politik und Popstar wird zunehmend rauer.
Protestlied von Bruce Springsteen nach tödlichen Einsätzen
Auslöser für Springsteens jüngste Wortmeldungen waren Razzien von Einwanderungsbehörden, bei denen zwei US-Bürger ums Leben kamen. Wochenlange Proteste erschütterten daraufhin Minneapolis. Springsteen griff die Ereignisse in einem neuen Song auf und das mit deutlichen Bildern und Vorwürfen gegen das Vorgehen der Behörden.
Rocktour als politisches Signal gegen Donald Trump
Die Konzertreise von Bruce Springsteen führt quer durchs Land, von Minnesota über Texas bis nach Kalifornien und schließlich nach Washington, D.C. Für Springsteen ist klar: Diese Tour soll verbinden. Trotz aller Kritik betont er, dass Menschen jeder politischen Haltung willkommen seien. Laut Medien, wie "oe24.at" spricht Springsteen von einem "amerikanischen Frühling", also einer Zeit, in der Musik Mut machen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken soll. Und somit ist schon jetzt klar, dass die Bühne in diesem Frühjahr auch zum politischen Schauplatz wird.
Mehr News zu US-Präsident Donald Trump finden Sie hier:
- US-Einwanderungsbehörde in der Kritik – ICE versinkt im Pannenchaos
- Weißes Haus tobt wegen neuem Bruce-Springsteen-Song
- Kurz vor den Zwischenwahlen – Manipulationsverdacht gegen US-Präsidenten
- Eskalation pur – US-Präsident teilt fiese Spottvideos über den Musiker
- Kurz vor den Zwischenwahlen – Manipulationsverdacht gegen US-Präsidenten
mlk/news.de/dpa
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.