Marjorie Taylor Greene: Wutrede empört: Trump-Vertraute ätzt vor laufender Kamera
Trumps Regierung scheint aufs Äußerste getroffen. Bei einer Presse-Konferenz kann Trumps Vertraute, US-Abgeordnete Marjorie Taylor Greene, nicht mehr an sich halten und schäumt regelrecht vor Wut. Sie ätzt, wo sie nur kann. Aber warum?
Von news.de-Redakteurin Ines Fedder - Uhr
Suche
- Trump-Vertraute außer sich: Nur Fragen von amerikanischen Journalisten
- Marjorie Taylor Green wütet gegen britische Reporterin: Geben nichts auf ihre Meinung
- US-Abgeordnete auch als "Trumps Kampfhund" bekannt
Offenbar ist die Antwort auf den Sicherheitsskandal in den USA eine, die eher unter die Gürtellinie geht. Zur Erinnerung: Die Regierung geriet unter Beschuss, nachdem ein Journalist in einen geheimen Regierungschat eingeladen wurde. Sogar Passwörter und Telefonnummern sollen anschließend im Netz frei verfügbar gewesen sein. Und genau da wollte eine britische Journalistin bei einer Pressekonferenz bei der US-Abgeordneten Marjorie Taylor Greene noch einmal nachhaken. Doch die Antwort darauf fiel ziemlich unerwartet aus.
Lesen Sie auch:
- Wut-Ramelow wettert wieder: "den Stecker zieht dann Washington!"
- Organ-Handel mit Babys - US-Präsident reagiert auf Video-Skandal
- Elon Musk attackiert? Sie fordert Heldenstatus nach Absturz
Trump-VertrauteMarjorie Taylor Green rastet vor laufender Kamera aus
Videos im Netz zeigen Ausschnitte der Presse-Konferenz, bei der US-AbgeordneteMarjorie Taylor Greene schlichtweg die Fassung verliert. Während sie zunächst sich weigerte, die Frage einer britischen Journalistin des Senders "Sky News" zu beantworten, wird es schließlich absurd. Die Vertraute von Donald Trump holt zum verbalen Rundumschlag aus. "Wir geben nichts auf Ihre Meinung und Ihre Berichterstattung", erklärt diese und stellte klar: Sie werde nur Fragen amerikanischer Journalisten beantworten. Als sodann ein amerikanischer Kollege der britischen Kollegin Martha Kelner zur Hilfe kommt und ebenfalls die Antwort auf die Frage fordere, wie man mit dem Datenskandal in der Regierung umgehe, eskaliert die Politikerin komplett.
Suche
US-Abgeordnete wettert gegen Presse-Vertreter: "Wir reden hier über Fake News"
"Wir reden hier über Fake News, die mit Bundesmitteln der amerikanischen Steuerzahler finanziert wurden. Darum geht es heute, nicht um Journalisten aus Großbritannien", ätzt diese gegen die Presse-Vertreterin.
"Warum gehen Sie nicht einfach zurück in ihr Land?", fordert Taylor Greene die britische Journalistin auf, nur um noch weiter unter die Gürtellinie zu gehen. "Interessieren Sie sich überhaupt für die Menschen in Ihrem eigenen Land? Was ist mit den ganzen Frauen, die in Ihrem Land von Migranten vergewaltigt werden?", attackiert die US-Abgeordnete die Frau aggressiv, nur um dann die Pressekonferenz nur kurze Zeit später abzubrechen.
Doch der skandalöse Verbal-Ausfall hat Folgen. Im Netz geht der Ausschnitt der Pressekonferenz viral - und offenbart dabei kein überraschendes Bild der Abgeordneten.
Marjorie Taylor Greene had a meltdown when a reporter from the U.K. asked her a question.
— Art Candee ???????? (@ArtCandee) March 26, 2025
She’s trash.pic.twitter.com/oQoxLiOFdz
Marjorie Taylor Greene als Trumps "Kampfhund" in der Öffentlichkeit bekannt
Denn: Die AbgeordneteTaylor Greene sorgte schon häufiger in der Vergangenheit durch ihre radikalen Äußerungen für Schlagzeilen. Die Kongress-Abgeordnete aus Georgia gilt als Donald Trumps härteste Befürworterin. Erst unlängst bezeichnete sie die amerikanische Presse als "kommunistisch" und "extremistisch" und forderte die komplette Abschaffung der Pressefreiheit.
Die britische Journalistin nahm die kuriose Pressekonferenz übrigens (fast) mit Humor. In einem Statement von ihrem Sender "Sky News" erklärte sie später: "Viele Leute beschreiben Marjorie Taylor Greene als Kampfhund. Ganz sicher ist sie eine sehr laute Verteidigerin von Donald Trump, des Trumpismus und der Maga-Agenda".
Folgen Sie News.de schon bei WhatsApp, Facebook, Twitter, Pinterest und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos und den direkten Draht zur Redaktion.
ife/sfx/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.