Von news.de-Redakteur - Uhr

Ukraine-Krieg aktuell: Geheimdienst weiß! Wladimir Putin fürchtet sich vor Ukraine-Einmarsch

Einem Geheimdienstbericht zufolge soll sich Kreml-Boss Wladimir Putin vor einem Einmarsch der Ukraine-Truppen in Russland fürchten. An der Grenze zur Ukraine sollen bereits Verteidigungsstellungen aufgebaut werden.

Wladimir Putin fürchtet sich angeblich vor einem Einmarsch der Ukraine. (Foto) Suche
Wladimir Putin fürchtet sich angeblich vor einem Einmarsch der Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Sergei Savostyanov

Erwartet Wladimir Putin noch weitere Rückschläge im Ukraine-Krieg? In den vergangenen Wochen wurden die russischen Truppen bereits in den einstmals von ihnen besetzten Gebieten um Cherson zurückgeworfen. Zu Beginn dieser Woche folgten Drohnen-Angriffe auf russische Luftwaffenstützpunkte. Auch wenn das russische Verteidigungsministerium zuletzt einmal mehr erklärte, die "Sonderoperation in der Ukraine" verlaufe völlig nach Plan, scheint Wladimir Putin jetzt sogar den militärischen Super-Gau zu fürchten.

Wladimir Putin in Angst: Sorge vor Ukraine-Einmarsch in Russland

Denn Russland baut nach Einschätzung britischer Geheimdienste (siehe Tweet weiter unten) zunehmend Verteidigungsstellungen an der Grenze zur Ukraine auf. In der Grenzregion Belgorod seien ausgefeilte Systeme zur Abwehr von Angriffen errichtet worden, hieß es am Mittwoch in einem Bericht des Verteidigungsministeriums in London beim Kurznachrichtendienst Twitter. Dort seien auch Gräben ausgehoben worden. London wertete dies als Sorgen vor einem ukrainischen Einmarsch.

Lesen Sie hier: Er machte sich angeblich in die Hose! Kreml kommentiert mutmaßlichen Putin-Sturz

Ukraine-Angst schüren: Will Putin so den Patriotismus in Russland stärken?

Zudem sei denkbar, dass der Kreml den Patriotismus im eigenen Land stärken wolle. Wie der Gouverneur von Belgorod unlängst erklärte, wolle er er lokale "Selbstverteidigungseinheiten" aufstellen. Offenbar steigen die Bedenken vor einem weiteren Vorrücken der Kiew-Truppen. Dabei stellt der Bericht auch klar, dass es absolut kein Bestreben seitens der Ukraine gibt, in Russland einzumarschieren. Die Vorbereitungen würden jedoch "den echten (aber falschen) Glauben einiger russischer Entscheidungsträger [widerspiegeln, Red.], dass eine glaubwürdige Bedrohung durch ukrainische Streitkräfte" bestehen würde, heißt es dort.

Das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar unter Berufung auf Geheimdienstinformationen täglich Informationen zum Kriegsverlauf. Damit will die britische Regierung sowohl der russischen Darstellung entgegentreten als auch Verbündete bei der Stange halten. Moskau wirft London eine Desinformationskampagne vor.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Twitter, Pinterest und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos und den direkten Draht zur Redaktion.

/news.de/dpa

Themen: