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Joe Biden bei G7-Gipfel und Nato-Treffen: Europa-Reise: Der US-Präsident will nicht in die Ukraine reisen

In Kürze reist US-Präsident Joe Biden zum G7-Gipfel und zu einem Nato-Treffen nach Europa. Die vom Krieg befallene Ukraine wird der Politiker jedoch nicht besuchen. Seine Beweggründe erfahren Sie hier.

US-Präsident Joe Biden wird während seiner Europa-Reise nicht in die Ukraine reisen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

US-Präsident Joe Biden wird in wenigen Tagen nach Europa reisen. Vom 26. bis zum 28. Juni findet im Schloss Elmau der G7-Gipfel statt, anschließend geht es für ihn weiter zu einem Nato-Treffen in Spanien. Bei den Treffen wird die Ukraine-Krise ein wichtiges Thema sein. In das Land reisen, in dem seit vier Monaten Krieg herrscht, wird Biden jedoch nicht.

US-Präsident Joe Biden nur für den G7- und Nato-Gipfel in Europa: Ukraine-Besuch ist "sehr unwahrscheinlich"

Reporter trafen Joe Biden am Montag an der Atlantikküste in Rehoboth Beach, Delaware, wo er den amerikanischen Vatertag verbrachte. Auf Nachfrage, ob der Politiker auf seiner anstehenden Europa-Reise auch in die Ukraine reisen werde, entgegnete er:"Bei dieser Reise ist es sehr unwahrscheinlich." Ob er Kiew besucht, hänge davon ab, ob er den Ukrainern dadurch mehr Schwierigkeiten bereite oder sie von dem ablenke, was vor sich geht.

Er sei im ständigen Austausch mit Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj

Biden erklärte jedoch, im ständigen Austausch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyjzu stehen: "Ich spreche drei-, viermal pro Woche mit ihm." Nach dem Nato-Gipfel fliege er Mitte Juli nach Israel und Saudi-Arabien. "Und dann werde ich direkt nach Hause kommen", erzählte er.

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Joe Biden war seit Kriegsausbruch nicht in der Ukraine

Der US-Präsident ist seit Kriegsausbruch am 24. Februar im Gegensatz zu zahlreichen anderen Staatschefs noch nicht in die Ukraine gereist. Im März reiste er nach Polen und traf dort US-Soldaten an der Ostflanke der Nato. Seine Ehefrau Jill besuchte im Mai überraschend die Ukraine. In der Stadt Uschorod kam sie mit Flüchtlingen zusammen.

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/hos/dpa/news.de