12.06.2021, 17.17 Uhr

Joe Biden: Experte warnt vor Krieg! Biden-Regierung will China "einkreisen"

Die US-Regierung von Joe Biden plant, Truppen in das südchinesische Meer zu schicken. Ein ehemaliger britischer Abgeordneter warnt deshalb vor einem möglichen "Krieg". Denn China könnte zurückschlagen, meint der Ex-Politiker.

Die US-Regierung von Joe Biden plant Truppen in das südchinesische Meer zu schicken. Bild: picture alliance/dpa/AP | Patrick Semansky

Die Spannungen zwischen den USA und China nehmen weiter zu. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin bezeichnete am Mittwoch China als "größte Herausfordrung für die Nation". Wie der ehemalige britische AbgeordneteGeorge Galloway gegenüber dem "Daily Express verriet, plant Joe Biden angeblich militärische Truppen in das südchinesische Meer zu entsenden, um China "einzukreisen". Doch die Amerikaner könnten durch diese Aktion gefährdet sein, wenn China zurückschlägt. 

US-Regierung von Joe Biden sendet Truppen ins südchinesische Meer aus

Laut George Galloway hat die US-Regierung von Joe Biden einen hochrangigen Pentagon-Plan verfasst. Darin ist vorgesehen, allein für die "Pacific Defense Initiative" im Jahr 2022 mehr als 5 Milliarden US-Dollar auszugeben, um der Bedrohung durch China zu begegnen.

Auch der Journalist Rick Sanchez berichtete über das Vorhaben: "Wir erfahren, dass hochrangige Militärs im Kongress andeuten, dass es wirklich notwendig ist, US-Militärkräfte - tatsächliche Truppen - auf die Inseln rund um das Südchinesische Meer zu verlegen, um in 'enger Nachbarschaft' mit China zu sein."

Ex-Briten-Abgeordneter warnt vor möglichem Krieg: Schlägt China zurück?

Für George Hallway würden die Pläne an "Wahnsinn" grenzen. Er rechnet damit, dass sich China das nicht gefallen lassen wird und zurückschlägt. "Einkreisen, wozu? Um es zu blockieren? Glaubt irgendjemand, dass China es zulassen wird, blockiert zu werden? Die Vorstellung, dass die US-Soldaten auf Inseln rund um China stationiert werden, ist mit so vielen erschreckenden Möglichkeiten behaftet, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Dann zieht er noch Parallelen zum Ersten Weltkrieg. "Es fühlt sich an wie im Vorfeld des Ersten Weltkriegs. Jeder hat sich für den Krieg gerüstet, also können sie genauso gut einen Krieg haben!"

China hat auf die Pläne reagiert, indem es Washingtons "Kalter Krieg und Nullsummen-Mentalität" vorwarf. Wang Wenbin, der Sprecher des chinesischen Außenministeriums sieht dahinter einen Vorwand, die Ausgaben für das Militär zu erhöhen und ihre Waffen auszubauen, indem sie "die China-Karte ausspielen". 

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bos/news.de

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