06.04.2021, 08.53 Uhr

Ivanka Trump: Eine verzogene Prinzessin? Kritiker teilen gegen Trump-Tochter aus

Wegen etlicher Misserfolge steht Ivanka Trump nun heftig in der Kritik. Sie habe nichts erreicht, als sie als Beraterin ihres Vaters im Weißen Haus tätig war, so das bittere Fazit einiger Experten. Vielmehr sei Trumps Tochter lediglich eine "mittelmäßige Prinzessin".

Ist Ivanka Trump eine verzogene Prinzessin? Bild: dpa

Das wird die als äußerst ehrgeizig geltende Trump-Tochter aber nicht gern über sich hören. Sie sei "zutiefst mittelmäßig", heißt es in einem aktuellen Bericht über Ivanka Trump (39). War es das jetzt mit ihrer politischen Karriere?

Ivanka Trump von Kritikerin zerrissen nach etlichen Misserfolgen

Schuld an der knallharten Kritik ist ein aktueller Bericht des Government Accountability Office (GAO), der die Misserfolge der von ihr ins Leben gerufenen Initiativen zur Stärkung von Frauen hervorgehoben hatte. Dem Bericht nach hatte die ehemalige First Daughter 2019 mindestens 19 neue Kampagnen zur Stärkung von Frauen ins Leben gerufen, darunter auch ihre bekannte Women's Global Development and Prosperity Initiative. Wirklich erfolgreich sollen Ivankas Programm jedoch nicht gewesen sein. Das zumindest geht aus dem jüngsten Bericht des Obersten Rechnungshofs (GAO) hervor, der das Scheitern der Initiativen aufzeigt und Kritiker auf den Plan gerufen hat.

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Dokumente sollen Ivankas Scheitern zeigen

Das Dokument bestätigte, dass "es mindestens 19 neue Programme zur Stärkung von Frauen gab, die 2019 als Teil der Initiative gestartet wurden, aber "Politico" erklärte, dass "es weitreichende Versäumnisse sowohl bei der Ausrichtung des Geldes als auch bei der Messung seiner Wirkung gab." Als Reaktion auf den Bericht schrieb die "Daily Beast"-Kolumnistin Erin Gloria Ryan auf der Nachrichten-Website, dass Ivanka Trump während ihrer vier Jahre als Beraterin von Präsident Donald Trump nichts erreicht habe.

Ivanka Trump als "mittelmäßige Prinzessin" bezeichnet, die nichts erreicht hat

Sie schrieb: "Die ganze Zeit hatte ich sie als ein zutiefst mittelmäßiges Kind, das seinen Reichtum vererbt bekam, betrachtet. Eine wahre amerikanische Prinzessin von unverdienter Größe, die aus einem vierjährigen Aufenthalt im Weißen Haus von Trump mit einer Art von cooler Gesetzgebung hervorging, die sie vorzeigen konnte." Weiter poltert Ryan: "In Wirklichkeit ist sie aus ihrer vierjährigen Amtszeit im Weißen Haus von Trump mit nichts hervorgegangen, was sie vorweisen könnte."

Bericht zeigt: Ivankas Programme zur Stärkung der Frauen waren das reinste Chaos

Die Autorin fuhr fort, die größten Probleme von Ivankas Trumps Programm hervorzuheben. So hätten beispielsweise Unternehmen nicht offengelegt, wie das Geld, das sie von dem Programm erhalten haben, verwendet wurde. In anderen Fällen schickte das Programm Umfragen über die Verwendung der Mittel an die falschen Leute, von denen einige nicht einmal für die fraglichen Initiativen arbeiteten. Ryan fügte hinzu, dass Ivanka die Fehler der Initiative nicht vollständig verschuldet habe, da sie "die Gesetzgebung nicht geschrieben habe". Dennoch müsse jemand für die Fehler verantwortlich gemacht werden, betonte die Journalistin.

Kehrt Ivanka Trump in die Politik zurück?

Und was sagt Ivanka Trump zur aktuellen Kritik? Sie soll sich Berichten zufolge auf ihre baldige Rückkehr in die Politik vorbereiten, heißt es. "Wenn sie sich rehabilitieren will, muss sie als polierte, aber sympathische Supermutter zurückkommen", sagen Experten. Ob ihr das gelingen wird und ob sie am Ende tatsächlich in die Fußstapfen ihres Vaters treten wird, das bleibt abzuwarten.

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sba/loc/news.de

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