16.03.2021, 09.36 Uhr

Kampfansage Nordkoreas an die USA: Kim Jong-uns Schwester droht US-Präsident Joe Biden

Durch die gemeinsame Militärübung der verbündeten Länder USA und Südkorea sieht sich Nordkorea bedroht. Die Schwester von Kim Jong-un, Kim Yo-jong, zeigte sich erzürnt und drohte US-Präsident Joe Biden. Wird es einen Krieg zwischen Nordkorea und den USA geben?

Kim Jong-uns Schwester droht US-Präsident Joe Biden. Bild: news.de-Montage (dpa)

Vor dem Besuch des neuen US-Außenministers Antony Blinken und des Pentagon-Chefs Lloyd Austin in Südkorea hat Nordkorea die gemeinsamen Militärübungen der beiden verbündeten Länder verurteilt und die USA gewarnt.

Kampfansage an die USA! Kim Jong-uns Schwester droht Präsident Joe Biden

Die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un, Kim Yo-jong, warf der neuen US-Regierung vor, Ärger zu verursachen. "Falls sie in den nächsten vier Jahren in Frieden schlafen will, hätte sie besser davon abgesehen, als ersten Schritt Stunk zu machen", wurde Kim am Dienstag von den staatlich kontrollierten Medien zitiert. An Südkorea gewandt, drohte sie mit dem Rückzug Nordkoreas aus einem bilateralen Militärabkommen von 2018.

Nordkorea kritisiert Militärübung der USA und Südkoreas

Die Streitkräfte der USA und Südkoreas hatten in der vergangenen Woche ein Frühjahrsmanöver in reduziertem Umfang begonnen. Die Kommandoübung, die noch bis zum Donnerstag dauert, wurde nach Angaben Seouls unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie und der Diplomatie im Streit über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm reduziert.

Nordkorea sieht Militärübung als Provokation! Planen die USA einen Angriff auf Kim Jong-un?

Nordkorea sieht sich durch die regelmäßigen Militärübungen der USA mit Südkorea provoziert. Den Vorwurf Pjöngjangs, damit einen Angriff vorzubereiten, weisen beide Länder zurück. "Kriegsübungen und Feindseligkeit können niemals mit Dialog und Zusammenarbeit zusammengehen", hieß es in der Erklärung Kim Yo-jongs, die schon seit Jahren als einflussreiche Beraterin ihres Bruders Kim Jong-un gilt.

Die Koordinierung der Nordkorea-Politik wird auch ein zentrales Thema bei den Gesprächen Blinkens und Austins mit der südkoreanischen Regierung sein. Beide US-Minister werden am Mittwoch in Seoul erwartet.

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fka/sig/news.de/dpa

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