27.01.2021, 16.55 Uhr

Donald Trump: Aus Sorge vor Gewalt! Ex-US-Präsident bleibt verbannt

Gegen Donald Trump sind schon einige soziale Netzwerke vorgegangen. Und das scheint vorerst auch so zu bleiben. Die Videoplattform YouTube hat die Sperre für den Ex-Präsidenten jetzt sogar noch einmal verlängert.

Donald Trump darf bei Youtube keine Videos hochladen. Bild: dpa

Weder Twitter, noch Facebook oder YouTube haben offenbar Bock auf weiteren Donald-Trump-Content. Die VideoplattformYouTube hat die Sperre für das Hochladen neuer Videos des früheren US-Präsidenten Donald Trump auf unbestimmte Zeit verlängert. Ein YouTube-Sprecher teilte am Mittwoch mit, der Kanal bleibe dafür wegen der "Besorgnis über das anhaltende Gewaltpotenzial" bis auf Weiteres gesperrt. "Unsere Teams bleiben wachsam und beobachten jede neue Entwicklung genau."

Donald Trump darf beiYouTube keine neuen Videos hochladen

Ältere Videos sind auf Trumps YouTube-Kanal weiterhin abrufbar. Der Ex-Präsident kann aber keine neuen Videos oder Livestreams hochladen. Die Kommentarfunktion auf dem Kanal ist deaktiviert. Hintergrund ist die Erstürmung des Kapitols durch Trump-Anhänger am 6. Januar.

Google-Videodienst verlängert Trump-Sperre auf unbestimmte Zeit

Der Google-Videodienst hatte eine Woche nach dem Angriff auf den Kongress damit begonnen, den damals noch amtierenden Präsidenten am Hochladen neuer Inhalte zu hindern. Am vergangenen Donnerstag hatte der Google-Videodienst die Sperre für Trump zunächst für eine Woche verlängert. Zuvor hatten unter anderem Twitter und Facebook die jeweiligen Konten des abgewählten Präsidenten dauerhaft gesperrt. Bei YouTube hat Trump knapp 2,8 Millionen Abonnenten.

Joe Biden bekommt neuen YouTube-Kanal

Die Richtlinien von YouTube sehen vor, dass nach dem ersten Verstoß ein Konto für eine Woche ausgesetzt werden kann, nach dem zweiten für zwei Wochen. Nach einem dritten Verstoß droht eine dauerhafte Sperrung des Kanals. Wie Twitter hat YouTube nach der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden den offiziellen Kanal des Weißen Hauses ("The White House") am Mittwoch an die neue Regierung übergeben.

Verbreitung von Verschwörungstheorien! YouTube schränkt auch Rudy Giulianis Konto ein

Doch nicht nur Donald Trump wurde von YouTube verbannt. Auch das Konto des Trump-Anwalts Rudy Giuliani wurde eingeschränkt. Der Anwalt des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump sei aus dem Monetarisierungsprogramm ausgeschlossen worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Wie YouTube der Nachrichtenagentur AFP bestätigte, hat Giuliani wiederholt gegen die Regeln der Plattform zur Verbreitung von Falschinformationen über die US-Präsidentschaftswahl verstoßen. Der ehemalige Bürgermeister der Stadt New York hatte die zahlreichen Trump-Anhänger immer wieder mit Verschwörungstheorien über eine angebliche Manipulation der US-Wahl angestachelt. Damit ist nun jedoch erstmal Schluss.

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sba/news.de/dpa

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