19.01.2021, 07.43 Uhr

Joe Biden: US-Behörde fürchtet Anschlag aus den eigenen Reihen zur Amtseinführung

Nach den Ausschreitungen in Washington blickt die Welt gebannt auf die Amtseinführung von Joe Biden. Hochrangige Sicherheitsbeamte sollen jetzt schon die Alarmglocken läuten: Sie befürchten einen möglichen Anschlag.

Droht Joe Biden bei seiner Amtseinführung Gefahr? Bild: dpa

Nach den schockierenden Ausschreitungen am Kapitol in Washington mit fünf Todesopfern, angestachelt durch die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, blickt die Welt gespannt auf die Amtseinführung Joe Bidens am 20. Januar 2021. Einem Bericht der "Daily Mail" zufolge sollen hochrangige US-Sicherheitsbeamte ihre Sorgen darüber geäußert haben, dass es während der Amtseinführung des gewählten US-Präsidenten Joe Biden zu einem Anschlag aus den eigenen Reihen kommen könnte. Es ist das Szenario eines sogenannten Inside-Jobs.

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Joe Biden: Sorge vor Anschlag durch Insider während Amtseinführung

Aus Angst vor einem Anschlag auf den künftigen US-Präsidenten Joe Biden und sein Team soll das FBI veranlasst haben, jedes Mitglied der Nationalgarde zu überprüfen, das zu diesem Ereignis nach Washington gerufen wurde. Es ist eine Herkulesaufgabe: Immerhin werden knapp 25.000 Mann der Truppe in Washington erwartet. Es unterstreicht die Befürchtungen, dass einige der Personen, die in den nächsten Tagen zum Schutz der Stadt eingesetzt werden, eine Bedrohung für den neuen Präsidenten und andere anwesende Promis darstellen könnten.

Anschlag auf Biden geplant? Armee-Reservist nach Kapitol-Belagerung festgenommen

Ein Reservist der US-Armee wurde laut "Daily Mail" nach einer Sicherheitsüberprüfung infolge der Belagerung des Kapitols bereits Anfang des Monats festgenommen. Der 30-jährige Timothy Hale-Cusanelli aus New Jersey wurde in den Gerichtsakten als "bekennender Nazi-Sympathisant" beschrieben, der angeblich andere gewalttätige Randalierer "ermutigte". Könnte von solchen Trump-Anhängern eine Gefahr für Joe Biden ausgehen? Sicherheitsexperten wollen das zumindest nicht ausschließen.

Wegen möglichem Biden-Anschlag: Mitglieder der US-Armee werden überprüft

Eine Überprüfung des öffentlichen Videomaterials, von Social-Media-Beiträgen und Überwachungsvideos zeigt, dass mindestens 22 aktuelle oder ehemalige Mitglieder des US-Militärs oder der Strafverfolgungsbehörden während der Ausschreitungen in der Nähe des Kapitols zu finden waren.

Nach einer dreistündigen Sicherheitsübung erklärte Armeesekretär Ryan McCarthy laut "Daily Mail", dass die Beamten sich der potenziellen Gefahr bewusst seien, und warnte seine Kommandeure, nach Problemen in ihren Reihen Ausschau zu halten. Er versprach: "Wir durchlaufen den Prozess kontinuierlich und werfen einen zweiten, dritten Blick auf jede Person, die dieser Operation zugeordnet ist".

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rut/loc/news.de

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